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Von den Besten lernen: Welche Unternehmen überzeugen in der Kommunikation?

Das diesjährige Team des Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation  © DPWK
Das diesjährige Team des Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation © DPWK

Zum 20. Mal zeichnen Studierende des Studiengangs Wirtschaftskommunikation
der HTW Berlin gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der
Wirtschaftskommunikation e. V. herausragende Wirtschaftskommunikation aus.
In einer Online-Preisverleihungs-Show küren die Studierenden aus jeweils
sechs Finalist*innen in acht Kategorien die Sieger*innen im DACH-Raum. Das
Event ist als Livestream am 12. August 2021 ab 19 Uhr auf der Webseite des
Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) abrufbar, alle
Interessierten sind herzlich willkommen.

Nach einem mehrwöchigen Bewertungs- und Entscheidungsprozess verkündet das
diesjährige DPWK-Team am 12. August 2021, welche Unternehmen und Agenturen
den Deutschen Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) 2021 erhalten.
Neben den Studierenden sind Professor*innen der Hochschule für Technik und
Wirtschaft (HTW) Berlin sowie Branchenexpert*innen an den Jurytagungen
beteiligt. Der Jury liegt ein umfangreicher Kriterienkatalog zugrunde,
welcher eine ganzheitliche Bewertung der Kampagnen garantiert. Unabhängig
und lobbyfrei nehmen die Jurymitglieder eine umfassende Evaluierung anhand
gesetzter Kriterien in Input, Output, Outcome und Outflow mit zusätzlich
festgelegten kategoriespezifischen Kriterien vor.
Aus zahlreichen Bewerbungen hat die Jury jeweils sechs Finalist*innen in
den acht Kategorien für das diesjährige 20. Jubiläum ausgewählt:

Kategorie 1: Beeindruckende Marken- und Produktwerbung:

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit der Agentur GUD.berlin
iglo Deutschland mit der Agenturen segmenta communications, McCann,
Hogarth, G.V.K
Telekom Deutschland GmbH mit der Agentur Do IT! GmbH
CLARK Germany GmbH
Sanity Care GmbH (VAAY) mit der Agentur HEIMAT Werbeagentur
Zoo Basel mit der Agentur jjsscc Basel

Kategorie 2: Herausragende PR- und Öffentlichkeitsarbeit

Coca-Cola Deutschland mit den Agenturen TD Reply GmbH und Klenk & Hoursch
AG
iglo Deutschland mit der Agenturen segmenta communications, McCann,
Hogarth, G.V.K
IHK Nord Westfalen mit der Agentur husare GmbH
Landwirt schafft Leben GmbH mit der Agentur husare GmbH
Volkswagen Nutzfahrzeuge
Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit der Agentur DDB Berlin

Kategorie 3: Überzeugende Interne und Recruiting-Kampagne

BARMER mit der Agentur Grey und TLGG
Generalzolldirektion mit der Agentur Zum goldenen Hirschen Stuttgart
Polizei Berlin mit der Agentur Kreativagentur GLOW
Rundfunk Berlin-Brandenburg mit der Agentur artecom Veranstaltungs GmbH &
Co. KG
Siemens AG
Swissgrid AG mit der Agentur Maxomedia

Kategorie 4: Interaktive Engagement-Kampagne

American Express Deutschland mit der Agentur MWD
Berliner Stadtreinigung (BSR) mit der Agentur Peperoni Werbeagentur
CosmosDirekt mit der Agentur Leagas Delaney Hamburg
MAN Truck & Bus Deutschland GmbH mit der Agentur Gingco Communication GmbH
& Co. KG
UBS Switzerland AG mit der Agentur Farner Consulting AG
ver.di Jugend mit der Agentur wegewerk.

Kategorie 5: Mitreißendes Storytelling
KEARNEY mit der Agentur SZ Scala GmbH
HOCHTIEF mit der Agentur NetFederation
Pro Senectute Schweiz mit der Agentur thjnk Zürich AG
R+V Versicherung mit der Agentur Serviceplan Campaign
Tchibo GmbH mit der Agentur Podever/ Schlenker PR
Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. mit der
Agentur DDB Berlin

Kategorie 6: Erfolgreiche Kampagne mit kleinem Budget
Abrechnungszentrum Emmendingen mit der Agentur Drive GmbH & Co. KG
GLS Bank mit der Agentur Ray Sono
Klinikum Dortmund
KPMG in Deutschland
KREUTZJANS GmbH & Co. KG mit der Agentur Von und Zu GmbH
taz die Tageszeitung mit der Agentur Überground

Kategorie 7: Verantwortungsvolle Covid-19 Kommunikation
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit den Agenturen GUD.berlin, Die
Botschaft Communication GmbH, Riva Communications GmbH
UNICEF Deutschland mit der Agentur Überground
ROSSMANN mit der Agentur Bluehouse (nur Umsetzung)
Mast-Jägermeister SE mit der Agentur Klenk & Hoursch
Melitta Gruppe
Roche in Deutschland

Kategorie 8: Social Hero: Kampagne für den guten Zweck
everdrop
Innocence in Danger mit der Agentur Kreativagentur GLOW
Junge Helden e.V.
Radioeins vom rbb GUD.berlin
Sicherheim Initiatorenkreis mit der Agentur Die Botschaft Communications
GmbH
SOS-Kinderdörfer weltweit mit der Agentur Heye GmbH

Die Verkündung der Gewinner*innen findet am 12. August 2021 ab 19 Uhr im
Livestream auf der DPWK-Webseite statt. Im Stile eines Filmmarathons führt
das studentische Team die Zuschauer*innen durch den Abend: von der WG-
Couch zum Sieger*innen-Treppchen. Jede Preiskategorie wird durch einen
filmisch inszenierten Opener eingeleitet, der visuell an bekannte Film-
und Serienproduktionen erinnert und dabei aber schauspielerisch die
thematischen Schwerpunkte der jeweiligen Kategorie herausstellt.

Der Deutsche Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) ist ein
Kommunikationswettbewerb. Er wird seit 20 Jahren von Studierenden des
Studiengangs Wirtschaftskommunikation sowie dem Verein zur Förderung der
Wirtschaftskommunikation e. V. organisiert und hat sich in der
deutschsprachigen Kommunikationswelt etabliert.

Die Studierenden werden von einem Professor beziehungsweise einer
Professorin des Studiengangs betreut und vom Verein zur Förderung der
Wirtschaftskommunikation e. V. unterstützt. Dem ehrenamtlichen
Förderverein gehören Studierende und Alumni des Studienganges
Wirtschaftskommunikation an, die den DPWK in den Vorjahren selbst als
Projektverantwortliche geleitet haben. Der Verein ist nicht nur
wirtschaftlicher Träger des DPWK. Als Gedächtnis- und Wissensvermittler
sorgt er auch für die Balance zwischen Kontinuität und Weiterentwicklung
des Projekts. Die Vereinsmitglieder geben ihre Erfahrungen an das jeweils
neue Team weiter und fungieren als Coaches.

Für den DPWK finden sich Studierende zusammen, welche die Planung und
Organisation des Awards in einem zweisemestrigen Projektstudium
durchführen. Sie werben Unternehmen und Agenturen an, bewerten deren
Kampagnen gemeinsam mit Branchenexpert*innen sowie Dozent*innen und
Professor*innen des Studienganges in einer Jury.

Der DPWK wird jedes Jahr in verschiedenen Preiskategorien vergeben. 2021
werden so Unternehmen auch zum ersten Mal für ihren kommunikativen Umgang
mit der Covid-19-Pandemie ausgezeichnet.

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»Würden Sie mir nahtlose Strümpfe über die Mauer werfen?« – Chronik der Mauer präsentiert Kassiber von DDR-Grenzposten

Kassiber eines DDR-Grenzpolizisten  Stiftung Berliner Mauer, Schenkung von Christa Arndt
Kassiber eines DDR-Grenzpolizisten Stiftung Berliner Mauer, Schenkung von Christa Arndt

Zum 60. Jahrestag des Mauerbaus zeigt die Website www.chronik-der-mauer.de
seltene Kassiber, die über die Berliner Mauer geworfen wurden. Diese
kleinen Papierzettel enthielten handschriftliche Bestellungen von
Zigaretten und Damenstrümpfen, aber auch politische Witze. Sie wurden
heimlich von DDR-Grenzpolizisten geschrieben und von Menschen aus West-
Berlin beantwortet. Die Kassiber sind seltene Zeugnisse der deutschen
Teilung und zeigen, wie Menschen aus Ost und West der Teilung trotzten und
versuchten, in Verbindung zu bleiben.

Für die DDR-Grenzpolizisten herrschte eigentlich ein striktes
Kontaktverbot. Wären sie bei ihrem Warenaustausch erwischt worden, hätten
ihnen empfindliche Strafen gedroht. Trotzdem nahmen sie das Risiko in Kauf
und warfen die kleinen Kassiber über die Mauer, um begehrte Westwaren zu
erhalten, die es im Osten nur schlecht oder in schlechter Qualität gab. Um
nicht aufzufliegen, blieben die Grenzer stets anonym. Ein West-Berliner
Anwohner aus der Bernauer Straße hat acht Kassiber gesammelt und
aufbewahrt. Seine Tochter hat sie nach seinem Tod der Stiftung Berliner
Mauer übergeben.

Die Stiftung Berliner Mauer ist seit 2021 Kooperationspartner des
Bildungsportals www.chronik-der-mauer.de. Sammlungsleiter Dr. Manfred
Wichmann von der Stiftung Berliner Mauer ist froh, dass die Stiftung
Berliner Mauer nun Partner des Portals ist: „Unser Prinzip lautet: Wir
sammeln, um zu zeigen. In den letzten Jahren haben wir zahlreiche
historische Zeugnisse und einmalige Originalobjekte zusammengetragen.
Viele davon sind private Schenkungen und vermitteln heute unbekannte
Details der Teilung. Diese neuen Perspektiven wollen wir über das Internet
allen zugänglich machen und die außergewöhnlichen Geschichten hinter den
Sammlungsstücken erzählen.“

Die Website vermittelt fundierte historische Kenntnisse über die Berliner
Mauer und trägt dazu bei, die Erinnerung an die deutsche Teilung wach zu
halten. Auf leicht zugängliche Weise sollen insbesondere Fragen der
jüngeren Generationen beantwortet werden, die keine persönlichen
Erinnerungen an die Zeit der deutschen Teilung haben. 2022 wird auf www
.chronik-der-mauer.de eine Online-Ausstellung zur Geschichte des
Checkpoint Charlie zu sehen sein. Die Ausstellung wird gemeinsam mit
Studierenden das Masterstudiengangs Public History an der Freien
Universität Berlin erarbeitet. Projektleiter Dr. Hanno Hochmuth vom
Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) erläutert:
„Wir möchten die Geschichte der deutschen Teilung und des Kalten Krieges
aus neuen Perspektiven erzählen. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir für
die Website Chronik der Mauer auf die Sammlung der Stiftung Berliner Mauer
zugreifen können.“

Das Portal wurde vor 20 Jahren vom ZZF Potsdam, der Bundeszentrale für
politische Bildung und vom Deutschlandradio ins Leben gerufen. Mit rund
350.000 Aufrufen pro Jahr zählt die zweisprachige Website zu den
wichtigsten Online-Angeboten zur Geschichte der Berliner Mauer und der
deutschen Teilung im Internet. Kernelement der Website sind die Biografien
der mindestens 140 Todesopfer an der Berliner Mauer, die in einem
gemeinsamen Forschungsprojekt des ZZF Potsdam und der Stiftung Berliner
Mauer ermittelt wurden.

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Livestream von der PioneerOne am 8. September 2021: Mit Mutausbrüchen Gesundheit neu denken

Fünf Vordenker:innen und Macher:innen diskutieren am 8. September, 14 - 15
Uhr, wie der Paradigmenwechsel für die Medizin von morgen gelingt und
welche Erwartungen sie an die Entscheidungsträger:innen in Deutschland
haben.
Speaker: Unternehmer Dr. Friedrich von Bohlen, Botschafter Dr. Paul R.
Seger, Spitzenforscherin Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl, Investor Christian
Angermayer und Roche-Verwaltungsratspräsident Dr. Christoph Franz.
Übertragung des Livestreams für die interessierte Öffentlichkeit direkt
von Gabor Steingarts “ThePioneerOne”, dem ersten Redaktionsschiff der
Welt.
Anmeldung/Informationen unter https://go.roche.com/mutausbruch2021

Die Corona-Pandemie hat wie ein Brennglas gewirkt und uns die Defizite in
der Digitalisierung klar aufgezeigt. Vor allem in der Gesundheit ist es
höchste Zeit für einen richtigen Paradigmenwechsel. “Ich freue mich
außerordentlich auf eine lebhafte Diskussion darüber, wie wir Deutschlands
Innovationsfähigkeit für die Zukunft sichern können und welche
Rahmenbedingungen die industrielle Gesundheitswirtschaft benötigt”, so
Prof. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG und Gastgeber der
Veranstaltung. “Der globale Innovationswettbewerb ‘tobt’. Insbesondere die
Medizin entwickelt sich mithilfe der Digitalisierung sprunghaft weiter”,
ergänzt Pfundner. Doch wie sieht dieser Paradigmenwandel aus? Wie können
sich Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb eine zentrale Rolle in
der Zukunftsmedizin sichern? Und welche Rahmenbedingungen brauchen die
Forscher:innen und Innovator:innen jetzt?

Roche bringt anlässlich seines 125-jährigen Firmenjubiläums folgende
Panelisten zusammen, die in ihrem jeweiligen Bereich Risiken wagen und
ihre persönlichen Grenzen überwinden - für ein besseres Morgen. Das
Symposium wird von Anouschka Horn, BR Fernsehen, moderiert:

Dr. Christoph Franz, Präsident des Verwaltungsrats der Roche Holding AG;
Dr. Friedrich von Bohlen, Geschäftsführer Molecular Health GmbH und
Managing Partner dievini Hopp BioTech Holding GmbH & Co. KG;
Prof. Dr. Dr. Ulrike Köhl, Leiterin des Fraunhofer-Instituts für
Zelltherapie und Immunologie, Leipzig;
Dr. Paul R. Seger, Schweizerischer Botschafter in der Bundesrepublik
Deutschland;
Christian Angermayer, Gründer der Apeiron Investment Group.

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QiPS – Studie zur Pflegequalität im Saarland

Teilnehmer für landesweite Umfrage gesucht – Studie wird vom
Sozialministerium gefördert

Qualität in der Pflege ist nicht erst seit der Corona-Pandemie ein
Megathema in der Gesundheitsversorgung. Dabei kommt es auch immer darauf
an, aus welcher Perspektive die Pflegequalität beurteilt wird. Eine neue
Studie zu diesem Thema mit dem einprägsamen Titel „QiPS“ (das steht für
„Qualität der Pflege im Saarland“) soll nun insbesondere die Erfahrungen
und Perspektiven der Betroffenen und ihrer Angehörigen untersuchen. Im
Saarland können sich Pflegebedürftige, die pflegerische Leistungen
erhalten, und Patienten, die in den vergangenen zwei Jahren im Krankenhaus
behandelt worden sind, sowie deren Angehörige an der Befragung beteiligen.
Die Umfrage wird vom renommierten Deutschen Institut für angewandte
Pflegeforschung e.V. (DIP) in Köln durchgeführt und vom Ministerium für
Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes gefördert.
Möglichst viele Menschen im Saarland sollen sich an dieser Befragung
beteiligen.
Bekannt ist bereits, dass sich die Einschätzung von Pflegequalität
unterscheidet, je nachdem, wer sie beurteilt. So kommt es darauf an, ob
sie auf der Grundlage von fachlichen Standards und Experten festgestellt
wird oder eher auf Alltagseindrücken und Erfahrungen von Betroffenen und
deren Angehörigen fußt. In der Studie QiPS sollen die Erfahrungen von
Pflegebedürftigen, Patienten und ihren Angehörigen im Zentrum stehen und
so bislang schon vorliegende Qualitätsbeurteilungen bspw. des
Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) ergänzen. Die
Ergebnisse von QiPS, die nach dem Ende allen Interessierten kostenlos zur
Verfügung stehen werden, sollen auch für weitere Planung in Einrichtungen
oder durch die Politik genutzt werden können.
Menschen mit entsprechenden Erfahrungen mit der Pflege im Saarland können
in den kommenden Wochen an der QiPS-Befragung teilnehmen. Zur
Unterscheidung der Angaben zu stationären oder ambulanten
Pflegeeinrichtungen oder mit Krankenhäusern und je danach, ob sie von
Betroffenen oder Angehörigen ausgefüllt werden, können unterschiedliche
Fragebögen direkt am PC, Tablet oder mit dem Smartphone bearbeitet werden.
Über die folgende Internetadresse können ab dem 30. August die Fragebögen
aufgerufen werden: https://www.dip.de. Alle Daten werden anonymisiert
verarbeitet, d.h. es können später keine Rückschlüsse gezogen werden auf
diejenigen, die die Bögen ausgefüllt haben.
Das gemeinnützige und unabhängige DIP-Institut hat seinen Sitz in Köln.
Seit der Gründung im Jahr 2000 hat das Institut mehr als einhundertfünfzig
innovative Projekte im Bereich der Pflege-, Pflegebildungs- und
Versorgungsforschung durchgeführt und zahlreiche Studien zur Situation der
Pflege in Deutschland veröffentlicht.
Ansprechpartner: Daniel Tucman, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.,
Tel.: 221 / 468 61 42, Internet: https://www.dip.de

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