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Kommunen können Klimaanpassung mit Fraunhofer-Plattform simulieren

Viele Städte wissen, dass sie handeln müssen. Die zentrale Frage dabei
ist, wo Maßnahmen gegen Hitze die größte Wirkung entfalten. Das
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP unterstützt Planende, Städte und
Gemeinden dabei mit der Webplattform OASITY. Sie ermöglicht es
Planungsbüros und Planungsämtern, die Wirkung von Begrünung, Entsiegelung
und weiteren Maßnahmen bereits vor der Umsetzung zu simulieren und
verschiedene Varianten direkt miteinander zu vergleichen.

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NRW kann DPP: HRW bringt Akteure zum Digitalen Produktpass in Bottrop zusammen

Der Digitale Produktpass (DPP) wird in der EU schrittweise für viele
Produkte verpflichtend und soll den Zugang zu digitalen
Produktinformationen verbessern. Mit dem interaktiven Event „NRW kann
DPP!“ hat die Hochschule Ruhr West (HRW) Akteure aus Wirtschaft, Verbänden
und Forschung zusammengebracht, um EU-Vorgaben, technische Standards und
die praktische Umsetzung des DPP zu diskutieren. Rund 160 Teilnehmende
nutzten den Austausch, um zu klären, welche Vorbereitungen Unternehmen
jetzt für Transparenz, Datenaustausch und nachhaltige Wertschöpfung
priorisieren sollten.

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Neuer Leitfaden: Was tun, wenn es dem See schlecht geht? IGB Manual soll schnelle erste Orientierungshilfe bieten

Jetzt im Sommer scheinen Seen häufiger aus dem Gleichgewicht zu geraten:
trübes Wasser und Gestank, starke Algenblüten, Fischsterben, sinkende
Wasserstände. Dann stellen sich für Kommunen, Verbände oder Bürger*innen
viele Fragen: Was ist passiert und handelt es sich tatsächlich um ein
ernsthaftes Problem mit Handlungsbedarf? Wenn ja, wie kann man es richtig
angehen? Wer ist zuständig? Und woher kommen die notwendigen finanziellen
Mittel? Gerade der Beginn eines solchen Prozesses kann unübersichtlich
sein. Deshalb hat das Leibniz-Institut für Gewässerökologie und
Binnenfischerei (IGB) einen frei verfügbaren Leitfaden veröffentlicht, der
Interessierten schnelle erste Orientierungshilfe bietet.

„Unsere Publikation gibt eine kompakte Übersicht über die fachlichen
Grundlagen und zeigt wichtige erste Schritte auf. Im Idealfall kann so
nach der ersten Beobachtung einer Zustandsveränderung oder eines konkreten
Problems ein gut koordinierter und strukturierter Prozess entstehen, der
dem See und allen, die ihn schützen und nachhaltig nutzen möchten,
weiterhilft“, erläutert Prof. Michael Hupfer, Co-Autor und Experte für
Seenrestaurierung.

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Magdeburg stärkt Forschung zur Behandlung neuropsychologischer Erkrankungen

Neuropsychologe Prof. Dr. Tino Zähle übernimmt W3-Professur für
Medizinische Psychologie an der Universitätsmedizin Magdeburg.

Viele Menschen kennen das Gefühl bleischwerer Erschöpfung, die auch nach
ausreichend Schlaf nicht besser wird – ein Symptom, das Fachleute als
Fatigue bezeichnen. Millionen von Menschen, die an Multipler Sklerose,
Morbus Parkinson oder den Folgen einer COVID-19-Erkrankung leiden, kennen
diesen Zustand aus ihrem Alltag. Eine wirksame Behandlung fehlt bislang.

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