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Mindestlohn: Dokumentation von Arbeitszeiten ''sollte Normalfall sein''

ArbeitszeiterfassungDas Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, hat sich im Streit um die Dokumentationspflichten beim Mindestlohn für die Erfassung von Arbeitszeiten als Normalfall ausgesprochen. "Das sollte doch wohl der Normalfall sein - nicht nur, wenn es um den Mindestlohn geht", sagte Alt der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Ich bin kein Experte auf dem Gebiet der Arbeitszeiterfassung, aber ich bin bisher immer davon ausgegangen, dass Arbeitszeiten festgehalten werden, wenn nach geleisteten Arbeitsstunden abgerechnet wird. Von daher verstehe ich die hitzige Debatte nicht ganz", sagte Alt.

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Mindestlohn: Bürokratieaufwand für die Arbeitgeber hält sich in Grenzen

Mindestlohn Probleme blieben ausZwei Monate nach der Einführung des Mindestlohns hat der Wirtschaftsexperte der Gewerkschaft ver.di, Dierk Hirschel, das Gesetz als Erfolg bezeichnet. Sämtliche Beschäftigungs-Statistiken belegten, dass die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland nicht zurückgehe, sondern sogar steige, sagte Hirschel am Mittwoch dem rbb-Inforadio.

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Karstadt verschickt im März die Kündigungen - Betroffene Mitarbeiter erhalten Abfindung

Karstadt zahlt bis zu 40.000 Euro AbfindungSchon im März sollen etwa 1400 Karstadt-Mitarbeiter eine Kündigung erhalten. Das berichtet die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf die Gewerkschaft Verdi. Für die Betroffenen seien Abfindungen vereinbart worden. "Grundsätzlich gilt die Formel: Bruttomonatsgehalt mal Betriebszugehörigkeit mal 0,5. Das heißt: Eine Verkäuferin, die 20 Jahre im Unternehmen ist, erhält bei ihrem Bruttomonatsgehalt von 2248 Euro in NRW eine Abfindung in Höhe von 22.480 Euro", sagte Verdi-Experte Arno Peukes der WAZ. Die Obergrenze für Abfindungen liege bei 18 Bruttomonatsgehältern. Für eine Verkäuferin in NRW wäre dies eine Abfindung von in Höhe von 40.464 Euro.

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Sanierung: Karstadt baut insgesamt 2400 Arbeitsplätze ab

Stellenabbau bei KarstadtDer Essener Warenhauskonzern Karstadt baut im Zuge der Sanierung bundesweit rund 2400 Arbeitsplätze ab. Das erklärte die Gewerkschaft Verdi auf Anfrage der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeine Zeitung. Zusätzlich zu den für März geplanten 1400 Kündigungen seien in den vergangenen Monaten bereits rund 1000 Arbeitsplätze über Modelle wie Altersteilzeit und Frühverrentung weggefallen.

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