GDL ist nicht handzahm - Weselsky hält Streikdrohung aufrecht
Kurz vor der neuen Verhandlungsrunde hat sich der Chef der Lokführergewerkschaft (GDL), Claus Weselsky, zwar kompromissbereit gezeigt, zugleich aber die Streikdrohung aufrechterhalten. Gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" erklärte er, sollte die Bahn zu ihrem Versprechen stehen, über alle GDL-Mitglieder zu verhandeln, nicht nur die Lokführer, sei die Gewerkschaft "auch zu Kompromissen bereit. Der Bahn muss aber auch klar sein: Die GDL ist nicht handzahm."
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Im Streit um die Ausgründung von Servicefirmen außerhalb des Haustarifvertrages der Post spricht sich ihr neuer Personalvorstand Melanie Kreis gegen drohende Streiks aus. "Solche Aktionen liegen in der Verantwortung des Sozialpartners. Wir sehen dafür jedenfalls keine Veranlassung", erklärte sie gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Der Vorstand halte daran fest, wie geplant 10.000 Paketzusteller in den neuen Unternehmen einzustellen. Dazu würden bereits "viele Einstellungsgespräche" geführt. Als Kompromiss bietet Kreis an, die Löhne der neuen Zusteller als Teil des Haustarifes zu vereinbaren: "Wenn wir unternehmensintern für Neueinsteiger im Paketbereich deutlich günstigere Konditionen vereinbaren, wäre das immer noch eine Lösung, die für neue Mitarbeiter attraktiv ist."