BDI verlangt zügigen Abschluss der WTO-Doha-Runde
Gemeinsam mit den führenden Wirtschaftsverbänden der G20-Staaten hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) Empfehlungen erarbeitet, die sich an die Staats- und Regierungschefs der G20 richten. Zentrale Forderung ist, die Doha-Verhandlungen der Welthandelsorganisation WTO zügig abzuschließen. "Nur dann können neue, für das heutige Welthandelssystem so wichtige Themen wie Investitionen, öffentliche Auftragsvergabe und Wettbewerb auf multilateraler Ebene angegangen werden", erklärte BDI-Präsident Ulrich Grillo auf dem Treffen der G20-Wirtschaftsverbände (Business20, B20) am Freitag in Sydney. Der B20-Gipfel findet unmittelbar vor der Zusammenkunft der G20-Handelsminister am Samstag statt.
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Die KfW debütiert aktuell mit einem neuen Produkt am Kapitalmarkt, sie hat erstmals einen sog. Green Bond begeben. Als Green Bond wird ein verzinsliches Wertpapier bezeichnet, dessen Emissionserlös zur Finanzierung von Umwelt- und Klimaschutzprojekten verwendet wird. Der 'Green Bond - Made by KfW' ist mit einem Volumen von 1,5 Mrd. EUR die bislang größte begebene Neuemission in diesem Marktsegment. Die Anleihe hat eine Laufzeit von 5 Jahren und zahlt einen Kupon in Höhe von 0,375 %. Crédit Agricole, Deutsche Bank und SEB begleiten die Transaktion als Konsortialbanken. Das Orderbuch wuchs innerhalb kürzester Zeit auf ein Volumen von über 2,65 Mrd. EUR an und unterstreicht damit das enorme Investoreninteresse. Beeindruckend ist vor allem die hohe Streuung des Orderbuchs: 90 Investoren beteiligten sich an der Emission mit einer durchschnittlichen Ordergröße von unter EUR 30 Mio.