Linkspartei fordert Freiheitsstrafen in schweren Dopingfällen
Der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, André Hahn, hat die Koalition aus Union und SPD dafür kritisiert, noch immer keinen Entwurf für ein Antidoping-Gesetz vorgelegt zu haben. Lobbyisten in den Koalitionsfraktionen seien der Ansicht, dass die Sportgerichte ausreichten. "Wir teilen diese Auffassung nicht. Die bisherigen Regelungen haben Doping nicht wirksam eindämmen können. Wir denken, es ist notwendig, den Straftatbestand Sportbetrug einzuführen", sagte Hahn der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland".
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Borussia Mönchengladbachs Vize-Präsident ist verärgert über die aktuellen Bemühungen des FC Bayern München, den erst 18-jährigen Sinan Kurt zu verpflichten. "Wir waren natürlich alle überrascht, als wir von dem Interesse der Bayern gehört haben. Sinan hat noch einen Vertrag bei uns", betonte Bonhof beim Fußball-Gipfel der Rheinischen Post in Düsseldorf. "Hinter dem Rücken eine Vereinbarung mit einem zu dem Zeitpunkt noch 17-Jährigen abzuschließen, der eigentlich noch an uns gebunden ist, damit haben wir natürlich massive Probleme." Trotz der Querelen bekäme der gebürtige Gladbacher Kurt aber alle Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln.