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Vermischtes

Kunststoffe aus Reststoffen aus der Landwirtschaft: IfBB präsentiert aktuelle Forschung auf der Hannover Messe 2026

Welche alternativen Rohstoffe können für die Produktion von Kunststoffen
genutzt werden? Dass Reststoffe aus der Landwirtschaft Rohstoffpotenzial
für die Kunststoffe der Zukunft bieten, zeigt das IfBB der Hochschule
Hannover auf der Hannover Messe vom 20. bis 24. April auf dem
Gemeinschaftsstand des MWK in Halle 11, Stand B56. Besuchen Sie uns gern!

Wie können wir nachhaltigere Kunststoffe produzieren? Für biobasierte
Kunststoffe kommen nicht nur eigens dafür angebaute nachwachsende
Rohstoffe zum Einsatz, sondern auch Reststoffe aus der Landwirtschaft und
Industrie haben großes Potenzial.

Mit zwei aktuellen Forschungsprojekten zeigt das IfBB – Institut für
Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover anhand von
Binsen und Spargelschalen anschaulich, wie wir Reststoffe aus der
Landwirtschaft erfolgreich einsetzen können, um Ressourcen zu sparen, und
wie wir sie gleichzeitig auch gezielt nutzen können, um die Eigenschaften
von Kunststoffen zu beeinflussen.

Im Projekt „I-RoBi“ dienen Binsen als nachhaltiger Rohstoff für Dämm- oder
Füllstoffe für Kunststoffcompounds. I-RoBi entwickelt Aufbereitungs- und
Weiterverarbeitungsmethoden und bietet praxisnahe Anwendungsszenarien, um
die industriellen Nutzungspotenziale deutlich zu machen. Das Ziel ist es,
mit lokal gewonnenen Rohstoffen eine regionale Wertschöpfung zu
etablieren, die auch den Herausforderungen des Klimawandels standhält.

Das Projekt SpaPlast II arbeitet mit Spargel als Reststoff in der
kunststoffverarbeitenden Industrie. Ziel ist eine skalierbare, nachhaltige
Nutzung spargelverstärkter Materialien – effizient, ressourcenschonend und
wettbewerbsfähig. Auf diese Weise lassen sich nicht nur fossile Ressourcen
einsparen, sondern auch bislang verworfene Reststoffe gewinnbringend
nutzen, und zwar sowohl für die Industrie als Rohstoff als auch für die
Landwirtschaft als weiteren Absatzmarkt.

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Demenz vorbeugen, Datenlücken schließen: Wissenschaftsakademien stellen sechs Handlungsansätze vor

Fast jede zweite Demenzerkrankung ließe sich durch umfassende Prävention
mit Blick auf 14 gut erforschte Risikofaktoren verhindern. Deshalb
sprechen sich die Wissenschaftsakademien – acatech, Leopoldina und
Akademienunion – in einer gemeinsamen Stellungnahme für eine stärkere
„Datengetriebene Demenzprävention“ aus. Gesundheitsdaten ermöglichen eine
bessere individuelle Risikoeinschätzung und eine intensivere Erforschung
der komplexen Krankheiten. Davon könnte auch die Prävention weiterer
Volkskrankheiten, etwa Adipositas, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder
Diabetes, profitieren.

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Innovative Beschichtung für Wasserstoffkomponenten: Weiterentwicklung von Titan-Beschichtung für Komposit-Bipolarplatten

Die Wasserstoffwirtschaft braucht große Stückzahlen zuverlässiger und
zugleich kostengünstiger Komponenten. Eine zentrale Rolle spielen dabei
Bipolarplatten in Brennstoffzellen und Elektrolyseuren. Forschende am
Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP haben
einen etablierten Vakuumbeschichtungsprozess so weiterentwickelt, dass nun
kompakte Titan-Dünnschichten auf Komposit-Bipolarplatten abgeschieden
werden können – mit gutem Durchgangswiderstand und Korrosionsschutz, ohne
die kritische Temperaturgrenze der polymerbasierten Verbundwerkstoffe zu
überschreiten. Die Forschungsergebnisse werden vom 8.–10. April 2026 auf
der Manufacturing World Nagoya, Japan vorgestellt.

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Erstes Bochumer Tourismusforum ein voller Erfolg

Bochum Marketing und rund 70 Akteur*innen aus verschiedenen
Branchen kamen in den Räumlichkeiten der Jahrhunderthalle
zusammen
Der Tourismus im Ruhrgebiet – und speziell auch in Bochum – wird immer
relevanter. Das zeigen nicht zuletzt die Übernachtungszahlen in den letzten
Jahren. Hier stellt Bochum Jahr für Jahr einen neuen Rekord der Gesamtzahl der
Übernachtungen in der Stadt auf.

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