Klimawandel lässt Meerestiere schrumpfen
nternationale Studie identifiziert ein uraltes Muster als Warnsignal für
die Folgen der heutigen Erderwärmung
Ob Muscheln, Krebse oder Fische: Meerestiere reagieren seit Hunderten
Millionen Jahren auf Umweltkrisen mit einem Rückgang ihrer Körpergröße.
Eine neue Studie der Friedrich-Alexander-Universitä
(FAU) gemeinsam mit den Universitäten Warschau und Lille zeigt nun, dass
dieser sogenannte „Lilliput-Effekt“ bei starken globalen Erwärmungsphasen
besonders ausgeprägt ist. Die Forschenden sehen darin ein Warnsignal mit
Blick auf den heutigen Klimawandel. Die Ergebnisse legen nahe, dass die
aktuelle Erderwärmung die Meeresbewohner schrumpfen lassen wird.
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