Weltstahlverband rechnet mit Werksschließungen in Europa
Der Präsident des Weltstahlverbands, Wolfgang Eder, rechnet in absehbarer Zeit mit der Stilllegung von mehreren Hochöfen in Europa. "Wir müssen uns damit vertraut machen, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre das Feuer in einigen Hochöfen erlischt", sagte Eder der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "In Europa wird zu viel Stahl produziert, vor allem zu viel einfache Stahlgüten. Weil es enorme Überkapazitäten gibt, sind die Preise so niedrig, dass es zunehmend kritischer wird für eine Reihe von Standorten. So kann es nicht weitergehen", erklärte Eder, der auch Vorstandschef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine ist.
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