Zum Hauptinhalt springen

Wirtschaft

Weltstahlverband rechnet mit Werksschließungen in Europa

StahlwerkDer Präsident des Weltstahlverbands, Wolfgang Eder, rechnet in absehbarer Zeit mit der Stilllegung von mehreren Hochöfen in Europa. "Wir müssen uns damit vertraut machen, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre das Feuer in einigen Hochöfen erlischt", sagte Eder der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "In Europa wird zu viel Stahl produziert, vor allem zu viel einfache Stahlgüten. Weil es enorme Überkapazitäten gibt, sind die Preise so niedrig, dass es zunehmend kritischer wird für eine Reihe von Standorten. So kann es nicht weitergehen", erklärte Eder, der auch Vorstandschef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine ist.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 409

Bundesagentur für Arbeit fordert 400 Millionen für Integration von Zuwanderern

Bundesagentur für ArbeitDas Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, hat eine Aufstockung der Mittel für die Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt um insgesamt 400 Millionen Euro gefordert. "Wir haben einen Engpass bei Integrationskursen und bei berufsbezogenen Deutschkursen. Wenn wir allen Asylbewerbern und Geduldeten den Zugang zu Integrationskursen ermöglichen wollten, müssten dafür jährlich etwa 300 Millionen Euro mehr zur Verfügung gestellt werden", sagte Alt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Weiterlesen

  • Aufrufe: 394

Energiewende abgesagt: Bundesregierung gefährdet Arbeitsplätze

EnergiewendeMit dem bereits beschlossenen Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) wollte die Bunderegierung die Energiewende im Gebäudebereich endlich voranbringen. Nach einem der dpa vorliegenden Schreiben von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann an die Mitglieder seiner Fraktion ist eine der Kernforderungen aus dem Aktionsplan - die steuerliche Abschreibemöglichkeit von energetischen Sanierungsmaßnahmen - endgültig gestorben.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 313

Schwacher Eurokurs: Tchibo erhöht Kaffeepreise

KaffeeWegen des schwachen Euro-Kurses wird der Kaffee in Deutschland teurer. Der Marktführer Tchibo will Anfang März die Preise für 500 Gramm Kaffee um bis zu 30 Cent erhöhen. Über entsprechende Pläne informiert das Hamburger Unternehmen in Kunden-Rundschreiben, die der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vorliegen. Zur Begründung für die Preiserhöhung verweist Tchibo darauf, dass Rohkaffee in Dollar gehandelt wird. "Der amerikanische Dollar wird teurer. Dadurch wird Kaffee teurer. Leider", schreiben die Tchibo-Geschäftsführer Markus Conrad und Patrick Raming.

Weiterlesen

  • Aufrufe: 821