Arbeitslosigkeit: Mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland ohne Job
Die Zahl der Arbeitslosen ist von Dezember auf Januar um 268.000 auf 3.032.000 gestiegen. Eine Zunahme ist im Zuge der Winterpause üblich, der Anstieg fiel aber dieses Jahr geringer aus als in den letzten Jahren. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat deshalb um 9.000 gesunken. Gegenüber dem Vorjahr waren 104.000 Menschen weniger arbeitslos gemeldet. Die Unterbeschäftigung, die auch Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, hat sich saisonbereinigt um 15.000 verringert.
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"Der BDI teilt die Einschätzung des Jahreswirtschaftsberichts: Die Konjunktur wird in diesem Jahr gestützt durch den kräftigen Konsum, den schwachen Euro und den niedrigen Ölpreis. Für ein dauerhaftes Wachstum reichen diese Sondereffekte nicht aus." Das sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber anlässlich der Vorstellung des Berichts am Mittwoch in Berlin.