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Wirtschaft

Griechenland kann aus seinen Schulden herauswachsen – Grexit unnötig und gefährlich

Griechischer EuroGriechenland muss die Eurozone verlassen oder ein erneuter Schuldenschnitt wird unausweichlich, so sehen es viele Kommentatoren. Doch es geht auch anders. Mit etwas Hilfestellung könnte das Land aus seinen Schulden herauswachsen, zeigt eine neue Analyse des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-Böckler-Stiftung. Auf den ersten Blick scheint es keine Alternative zum Verzicht der Gläubiger zu geben. Von 2007 bis 2011 stieg die Athener Staatsschuld von 100 auf 170 Prozent der Wirtschaftsleistung. Der Schuldenschnitt von 2012 verschaffte Griechenland zwar ein wenig Luft. Inzwischen ist die Quote aber über die Marke von 175 Prozent geklettert.

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Deutsche Exporte nach Russland sind massiv gesunken - 60.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Exporte nach Russland eingebrochenDer Vorsitzende des Ostausschusses der Deutschen Wirtschaft, Eckhard Cordes, geht davon aus, dass die deutschen Exporte nach Russland im Jahr 2014 "um 18 Prozent oder umgerechnet mehr als sechs Milliarden Euro gesunken" sind, wie er gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"erklärte. "Der Rückgang der Exporte hat sich zuletzt Monat für Monat beschleunigt, sodass wir für 2015 eine noch schlechtere Entwicklung befürchten müssen, sollte es nicht bald eine politische Lösung der Krise geben", betonte Cordes. Er beklagte, dass es vor allem die Europäer seien, "die den wirtschaftlichen Preis für die politische Krise zahlen".

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Volksbanken kritisieren EZB-Entscheidung zum Ankauf von Staatsanleihen

Europäische Zentralbank"Mit dieser Politik trägt die EZB zur Verunsicherung der Bürgerinnen und Bürger bei. Außerdem fördert sie mit der heutigen Entscheidung die Bildung von Preisblasen an den Finanzmärkten. Der Wirtschaft helfen diese immer weiter ausgedehnten expansiven Maßnahmen der quantitativen Lockerung kaum. Nach dem geldpolitischen Stakkato der vergangenen Monate muss sich die EZB jetzt in ein ruhigeres Fahrwasser bewegen und auf weitere Liquiditätsspritzen verzichten. Der Euroraum braucht eine geldpolitische Pause.

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500.000 neue Jobs in NRW bis 2020

Standort DeutschlandDer Deutsche Gewerkschaftsbund in NRW sieht gute Chancen für einen deutlichen Jobaufbau im bevölkerungsreichsten Bundesland in den kommenden fünf Jahren. "Wenn Politik, Unternehmen, Wissenschaft und Gewerkschaften sich jetzt ernsthaft zusammensetzen und an einem Strang ziehen, können bis 2020 insgesamt 500.000 neue qualifizierte Jobs in NRW entstehen", sagte der DGB-Chef von NRW, Andreas Meyer-Lauber, der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Wir werben für massive öffentliche und private Investitionen, um mehr gute Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose, Minijobber, Migranten und Frauen zu schaffen. Damit könnten wir das soziale Auseinanderdriften ganzer Regionen stoppen", so Meyer-Lauber.

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