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Wirtschaft

Lanxess will bis zu 1.200 Arbeitsplätze streichen

Stellenabbau bei LanxessDer Chemiekonzern Lanxess will im Zuge seines Sparprogramms "Let's Lanxess again" bis zu 1.200 Arbeitsplätze streichen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aus Konzern-Kreisen. Die Stellen sollen in der klassischen Verwaltung, im Marketing sowie in der zentralen Forschung und Entwicklung wegfallen. Betroffen sind vor allem die Standorte Köln und Leverkusen, wo diese Funktionen zum großen Teil angesiedelt sind. Beim neuen Sparprogramm setzt man auf freiwilliges Ausscheiden. Unter anderem bietet der Konzern Vorruhestand ab 58 Jahren und bis zu 1,4 Monatsgehälter Abfindung pro Beschäftigungsjahr. Kämen durch freiwilliges Ausscheiden nicht genug Einsparungen zusammen, seien aber betriebsbedingte Kündigungen möglich, hieß es weiter. Lanxess-Sprecher Ingo Drechsler wollte dies nicht kommentieren.

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Vattenfall will aus der Braunkohle ''aussteigen'' - Wer kauft heute noch Braunkohlekraftwerke?

BraunkohletagebauGroßaktionäre haben immer recht. Wenn schon Carl Icahn mit seinen überschaubaren 0,9% Aktienanteilen Apple-Chef Tim Cook zwingen kann, den geforderten Aktienrückkauf auszuweiten, welche Durchsetzungskraft hat dann ein 100%-Eigner! Wie etwa der schwedische Staat beim heimischen Erzeuger Vattenfall. Wenn dann nach der Reichstagswahl eine neue Regierung an die Macht kommt, will diese natürlich auch ihren nicht unwichtigen Staatsbetrieb auf Linie bringen. Das war bei der abgewählten bürgerlichen Koalition nicht anders als bei der neuen rot-grünen Minderheitsregierung. Diese streitet zwar noch über die künftige Stromerzeugung aus schwedischen Atomkraftwerken, ist sich aber schon sicher, dass Elektrizität aus deutscher Braunkohle keine Zukunft hat. Schließlich gibt es keine andere Art der Stromproduktion, bei der so viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) entsteht wie hier.

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Aldi Süd kehrt zu Zeitungswerbung zurück

TageszeitungAldi Süd kehrt nach mehrjähriger Werbepause in die Tageszeitung zurück. Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung will der Discounter von kommendem Montag an bis zum Jahresende wieder regelmäßig ganzseitige Anzeigen schalten. Vorausgegangen war eine rund vierjährige weitgehende Werbepause in Tageszeitungen. In dieser Zeit beschränkte sich der Discounter auf Werbung in der "Bild"-Zeitung. Die anderen Zeitungen nutzte er nur noch zu besonderen Anlässen wie Preissenkungsrunden oder für spezielle Themenwochen. Stattdessen versuchte das Unternehmen, über die Direktverteilung von Prospekten eine bessere Abdeckung der Haushalte zu erreichen. Die Erfolge waren allerdings je nach Region sehr unterschiedlich und offenbar nicht positiv genug, so dass pünktlich zum wichtigen Vorweihnachtsgeschäft die Zeitung eine neue Chance bekommt.

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Arbeitsmarkt: Zahl der Arbeitslosen in Deutschland deutlich gesunken

Bundesagentur für Arbeit"Mit der Herbstbelebung ist die Zahl der arbeitslosen Menschen im Oktober deutlich gesunken. Die aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt nicht.", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise, heute in Nürnberg anlässlich der monatlichen Pressekonferenz. Die Zahl der arbeitslosen Menschen hat von September auf Oktober um 75.000 auf 2.733.000 abgenommen. Ein Rückgang ist im Oktober üblich, er fiel aber dieses Jahr stärker aus als in den letzten Jahren.

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