Energiewende: Ökostromumlage sinkt nur minimal
Das minimale Sinken der Ökostromumlage ist kein Grund, in Jubelstürme auszubrechen. Die aktuelle Kostenbelastung für gewerbliche wie private Stromkunden ist in Deutschland extrem hoch. Und sie ist ein Standortnachteil, der die industrielle Basis des Landes zu gefährden droht. Nur verschieben sich die Gründe dafür. Sonnen- und Windstrom sind es künftig nicht mehr. Die neuen Anlagen sind so effizient, das der Strom dort schon günstiger hergestellt werden kann, als in konventionellen Kraftwerken. In der Umlage von jetzt noch 6,17 Cent je Kilowattstunde werden im Wesentlichen die hohen Kosten der vergangenen Installationsrunden mitgeschleppt, als die Technik noch nicht so ausgereift war und wesentlich teurer war.
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Ein Streit um eine Steuerrückerstattung in Höhe von 160 Millionen Euro verzögert den Abschluss des Insolvenzverfahrens des pleitegegangenen Osnabrücker Autobauers Karmann. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, will am Mittwoch der Bundesgerichtshof darüber entscheiden, wem das Geld zusteht: den Karmann-Gesellschaftern oder dem Insolvenzverwalter Ottmar Hermann, der rund 7000 Gläubiger vertritt. Die Verhandlung soll um 9 Uhr vor dem 12. Zivilsenat beginnen, bestätigte eine Gerichtssprecherin.