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Wirtschaft

Arbeitslosigkeit sinkt 2014 auf 2,88 Millionen

Arbeitsmarkt: Arbeitslosenzahl sinktDie Arbeitslosigkeit wird 2014 um rund 70.000 auf 2,88 Millionen Personen sinken, geht aus einer aktuell veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zugleich wird die Zahl der Erwerbstätigen um 290.000 auf 42,13 Millionen steigen. Getragen wird die Belebung am Arbeitsmarkt von der positiven Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Die Arbeitsmarktforscher erwarten in diesem Jahr ein Plus des Bruttoinlandsprodukts von zwei Prozent. 2013 war die Wirtschaft nur um 0,4 Prozent gewachsen. Neben steigenden Investitionen und einer guten Konsumentwicklung erhöhe der Aufschwung im europäischen Ausland das Wachstumstempo. „Europa hat die konjunkturelle Trendwende geschafft", schreiben die Arbeitsmarktforscher.

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IG BCE lehnt Altersgrenze beim Mindestlohn ab

Michael VassiliadisDer Chef der IG Bergbau Chemie Energie, Michael Vassiliadis, hat einer Altersbeschränkung beim Mindestlohn eine Absage erteilt. Der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" sagte er: "Wenn überhaupt, dann kann es von allen akzeptierte Ausnahmen vom Mindestlohn geben - etwa bei Azubis oder ehrenamtlichen Tätigkeiten. Aber altersabhängige Ausnahmen bis 18 oder 25 Jahre sind absurd: Da könnte man ihn ja auch von der Schuhgröße bestimmen lassen."

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TARGOBANK steigert Vorsteuergewinn auf 391 Millionen Euro

TARGOBANKDie TARGOBANK hat ihre Erfolgsgeschichte auch 2013 fortgeschrieben und verzeichnet in allen Geschäftsbereichen Zuwächse. Franz Josef Nick, Vorstandsvorsitzender der TARGOBANK, blickt auf ein sehr erfreuliches Geschäftsjahr zurück: "Unsere strategische Initiative 'Wachstum durch Qualität' trägt Früchte: Wir konnten rund 200.000 Kundinnen und Kunden gewinnen und den Gewinn das vierte Jahr in Folge steigern. In unserem Kerngeschäft Konsumentenkredit haben wir den Marktanteil erneut erhöht." Das Internet und die Digitalisierung werden die Bankenlandschaft in den kommenden Jahren weiter verändern. Immer mehr Kunden wollen ihre Bankgeschäfte jederzeit, von jedem Ort mit jedem Gerät tätigen. "Banken müssen die Trennung zwischen Direktbanking und dem traditionellen Filialgeschäft aufheben. Die Kunden wollen eine Bank, die rund um die Uhr und egal von welchem Ort erreichbar ist und zugleich die Möglichkeit bietet, sich mit einem Berater zu einem persönlichen Gespräch zu verabreden. Wir entwickeln uns von einer Multikanal- zu einer Omnikanal-Bank", sagt Nick.

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Schiffsfonds tricksen bei Insolvenzen

InvestmentDie Pleiten bei Schiffsfonds steuern ihrem Höhepunkt entgegen. Nach aktuellen Recherchen des Wirtschaftsmagazins 'Capital' tricksen etliche der Schiffsfonds bei der Insolvenz-Anmeldung. Allein seit Januar 2013 verlagerten Dutzende Fonds kurz vor der Insolvenz ihre Geschäftsführung nach Sylt. Als Adresse im Insolvenz-Register dient immer das gleiche Haus in Westerland. Von dort wird aber lediglich die Post an die Geschäftsführer der Fondsgesellschaften weitergeleitet. "Das stinkt gewaltig", sagt Insolvenz-Experte Hans Haarmeyer gegenüber 'Capital'. Es liege nahe, dass es bei diesem Manöver um die Manipulation des Gerichtsstandorts gehe. Durch die Verlagerung des Sitzes könne Einfluss auf die Wahl des Insolvenzverwalters genommen werden. Denn nach dem Geschäftssitz richte sich die Zuständigkeit des Gerichts. An kleinen Gerichten gebe es meist nur einen Insolvenz-Richter, der wiederum den Verwalter bestelle.

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