Arbeitslosigkeit sinkt 2014 auf 2,88 Millionen
Die Arbeitslosigkeit wird 2014 um rund 70.000 auf 2,88 Millionen Personen sinken, geht aus einer aktuell veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Zugleich wird die Zahl der Erwerbstätigen um 290.000 auf 42,13 Millionen steigen. Getragen wird die Belebung am Arbeitsmarkt von der positiven Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Die Arbeitsmarktforscher erwarten in diesem Jahr ein Plus des Bruttoinlandsprodukts von zwei Prozent. 2013 war die Wirtschaft nur um 0,4 Prozent gewachsen. Neben steigenden Investitionen und einer guten Konsumentwicklung erhöhe der Aufschwung im europäischen Ausland das Wachstumstempo. „Europa hat die konjunkturelle Trendwende geschafft", schreiben die Arbeitsmarktforscher.
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Die Pleiten bei Schiffsfonds steuern ihrem Höhepunkt entgegen. Nach aktuellen Recherchen des Wirtschaftsmagazins 'Capital' tricksen etliche der Schiffsfonds bei der Insolvenz-Anmeldung. Allein seit Januar 2013 verlagerten Dutzende Fonds kurz vor der Insolvenz ihre Geschäftsführung nach Sylt. Als Adresse im Insolvenz-Register dient immer das gleiche Haus in Westerland. Von dort wird aber lediglich die Post an die Geschäftsführer der Fondsgesellschaften weitergeleitet. "Das stinkt gewaltig", sagt Insolvenz-Experte Hans Haarmeyer gegenüber 'Capital'. Es liege nahe, dass es bei diesem Manöver um die Manipulation des Gerichtsstandorts gehe. Durch die Verlagerung des Sitzes könne Einfluss auf die Wahl des Insolvenzverwalters genommen werden. Denn nach dem Geschäftssitz richte sich die Zuständigkeit des Gerichts. An kleinen Gerichten gebe es meist nur einen Insolvenz-Richter, der wiederum den Verwalter bestelle.