Industrie- und Handelskammertag fordert Korrektur bei Rundfunkbeitrag
Der Deutsche Industrie-und Handelskammertag (DIHK) hat die Regierungschefs der Länder zu grundlegenden Korrekturen beim Rundfunkbeitrag aufgefordert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" forderte DIHK-Präsident Eric Schweitzer, unter anderem die Beitragspflicht für Kraftfahrzeuge auf den Prüfstand zu stellen. Die Unternehmen erwarteten, dass angesichts gravierender Mehrbelastungen für die Wirtschaft und deutlicher Mehreinnahmen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk das Beitragssystem auch strukturell geändert werde. "Die Überschüsse eröffnen die Spielräume für die zugesagten Korrekturen. Hier sind die Länder in der Pflicht", betonte Schweitzer mit Blick auf die Konferenz der Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag.
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Der Essener Stahl- und Technologiekonzern Thyssen-Krupp will nach Informationen der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung sein Gleistechnik-Geschäft aufgeben. 260 Arbeitsplätze seien davon betroffen, erfuhr das Blatt aus Unternehmenskreisen. Nachdem im Sommer 2011 das Schienenkartell, an dem Thyssen-Krupp maßgeblich beteiligt war, aufgeflogen war, hatte sich der Bereichsvorstand der Business Area Materials Services im Mai 2013 dazu entschlossen, die Bau- und Gleistechnik-Aktivitäten zu verkaufen. Es seien aber keine wirtschaftlich tragfähigen Angebote eingegangen, berichtet die WAZ. Der Bereichsvorstand habe daraufhin beschlossen, den profitablen Baubereich im Konzern zu behalten, das Geschäft mit der Gleistechnik aber nicht fortzuführen. Über die Zukunft der 260 Mitarbeiter sollen nun Gespräche mit dem Betriebsrat geführt werden.