Allianz schließt Geschäftsjahr 2013 mit Top Ergebnis ab - Dividende soll auf 5,30 Euro erhöht werden
Die Allianz Gruppe hat ihr Wachstum auch 2013 fortgesetzt. Basierend auf vorläufigen Zahlen erhöhte sich der Umsatz um 4,1 Prozent auf einen neuen Höchststand von 110,8 Milliarden Euro nach 106,4 Milliarden Euro im Vorjahr. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte betrug das Umsatzwachstum 4,7 Prozent. Die Gesamtzahl der von der Allianz versicherten Kunden stieg im gleichen Zeitraum um fünf Millionen auf mehr als 83 Millionen. Das operative Ergebnis erreichte 10,1 Milliarden Euro. Im Vergleich zum operativen Ergebnis von 9,3 Milliarden Euro im Jahr 2012 entspricht dies einem Anstieg von 7,8 Prozent. Der auf Anteilseigner entfallende Jahresüberschuss erhöhte sich 2013 um 14,6 Prozent auf 6,0 Milliarden Euro von 5,2 Milliarden Euro im Vorjahr.
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Die Vermögen in Deutschland sind weiterhin sehr ungleich verteilt. Eine Person, die zum reichsten Zehntel der erwachsenen Bevölkerung gehört, besitzt netto, also nach Abzug aller Schulden, mindestens 217.000 Euro. 28 Prozent der Bevölkerung haben dagegen netto nichts oder sind sogar im Minus. Der Gini-Koeffizient, das bekannteste statistische Maß für Ungleichheit, verharrt auf einem im europäischen Vergleich hohen Niveau: Zusammen mit Österreich weist Deutschland die höchste Vermögensungleichheit unter den Euro-Ländern auf. Auch mit Blick auf die Altersvorsorge ist das bedenklich. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie von Dr. Markus M. Grabka und Christian Westermeier, die heute auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wird.*