Porsche-Betriebsrat erkämpft Mitbestimmung bei Werkverträgen
Vorstand und Betriebsrat des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche haben sich auf eine Lösung zu den umstrittenen Werkverträgen verständigt. Die Arbeitnehmervertreter haben der Porsche-Führung eine Vereinbarung zur "sachbezogenen Mitbestimmung" abgerungen und dürfen künftig bei jeder Fremdvergabe mitreden. Das Abkommen werde den Umgang mit Werkverträgen "enorm verändern", sagte der Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück der "Stuttgarter Zeitung". Er sei nicht gegen Fremdvergaben. "Aber wir wollen anständige Verträge haben - die Mitbestimmung darf nicht umgangen, und Menschen dürfen nicht von Subunternehmen ausgebeutet werden."
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