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DEKRA auf der Essen Motor Show: Rennsport hautnah erleben

DEKRA auf der Essen Motor Show

Rennsport hautnah erleben

  • Le-Mans-Fahrer Stefan Mücke beim Preview Day am 25.11.
  • DTM-Rennen für Messebesucher in einzigartigem Fahrsimulator
  • Informationen von DEKRA Experten zu Änderungsabnahmen und mehr


Auf der Essen Motor Show bietet die Sachverständigenorganisation DEKRA wieder Highlights für Tuning-Freunde und Rennsport-Fans. Rennfahrer Stefan Mücke kommt zum Interview und zur Autogrammstunde an den Stand in Halle 3. Zudem können die Messebesucher in einem einzigartigen Fahrsimulator Rennsport hautnah erleben.

Am Preview Day am kommenden Freitag, 25. November, ist Le-Mans-Fahrer Stefan Mücke zu Gast bei DEKRA. Um 11 Uhr und um 15 Uhr steht er jeweils im Interview mit Moderator Tobias Wobbe Rede und Antwort und schreibt anschließend Autogramme.

Während der gesamten Messe kommen Rennsport-Begeisterte mit dem Fahrsimulator auf ihre Kosten. Sie erleben eine einzigartige Verschmelzung zwischen einer atemberaubenden Computersimulation und einem echten BMW M3. Der Fahrer lenkt, schaltet, bremst und beschleunigt den Simulator mit den originalen Bedienelementen des BMW, die Frontscheibe ist sein Monitor. Versteckte Lautsprecher und Körperschallwandler liefern den Sound samt Vibrationen von der Rennstrecke. Hydraulisch bewegt, nickt und schwankt das Fahrzeug je nach Fahrsituation und sorgt so für ein besonders realistisches Fahrerlebnis – und das für bis zu vier Insassen gleichzeitig.

Für die Zuschauer ist ebenfalls gesorgt – mit mehreren externen LCD-Bildschirmen, auf denen das Renngeschehen live aus dem Simulator übertragen wird. Eine spezielle Kamera fängt dabei die Emotionen des Fahrers ein.

Am Messestand informieren die DEKRA Experten die Besucher außerdem unter dem Motto „Mehr Sicherheit – mehr Tuningspaß“. DEKRA empfiehlt allen Tuning-Interessierten, sich vor dem Kauf eines Anbauteils genau zu informieren, ob es ans Auto angebaut werden darf. Denn nicht zugelassene Bauteile können die Unfallgefahr erhöhen. Deshalb kann die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen und der Versicherungsschutz verloren gehen. Wer hier gegen die Vorschriften verstößt, handelt sich schnell eine Menge Ärger ein – mit der Polizei oder bei der nächsten Hauptuntersuchung. Abgesehen vom erhöhten Unfallrisiko bei bestimmten Veränderungen, muss der Fahrzeughalter unter Umständen auch einen kostspieligen Rückbau der nicht zulässigen Teile einkalkulieren.

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HsH gründet Institut für E-Mobilität

Die Zukunft des Autos ist elektrisch. Auch wenn die deutsche
Automobilindustrie hier nicht unbedingt Technologietreiber ist: An der
Elektromobilität kommt niemand mehr vorbei. Sie ist längst auf der Straße
angekommen und weit mehr als eine alternative Art der Fortbewegung.
Elektrofahrzeuge sind rollende Speichermedien auf Rädern und damit
essenziell für die eingeläutete Energiewende. Sie machen Spaß beim Fahren
und bergen Lösungspotenziale, um klimaschädliche Emissionen deutlich zu
reduzieren. Vor allem aber erfordern sie neue Forschungsallianzen. Hier
schreitet die Hochschule Hannover jetzt voran.

Die HsH, seinerzeit Partner für die sozialwissenschaftliche und technische
Begleitforschung des Projekts „eRad in Freizeit und Tourismus in Rahmen
des „Schaufensters Elektromobilität“ und Betreiber des daraus erwachsenen
Pedelec-Cafés, hat Ende Oktober das Institut für Konstruktionselemente,
Mechatronik und Elektromobilität  (IKME) gegründet. Ziel ist, die
Elektromobilität durch die Verzahnung der unterschiedlichen Disziplinen
nachhaltig voranzubringen. Angesiedelt ist das Institut am Standort
Bismarckstraße. Acht Professorinnen und Professoren der Fakultäten I –
Elektro – und Informationstechnik  – und II –Maschinenbau und
Bioverfahrenstechnik – forschen mit insgesamt 22 Mitarbeitenden daran, die
Antriebs- und Regelungstechnik als elementarer Bestandteil der E-Mobilität
weiter zu optimieren und neue Fertigungswege aufzuzeigen.

Geleitet wird das Institut von Prof. Dr.-Ing. Lars-Oliver Gusig, der
seinen Forschungsschwerpunkt auf der Skalierbarkeit mobiler mikro-BHKWs
gelegt hat – auch mit der Fragestellung: Können mobile BHKWs  als on-bord-
Lösung die Reichweite von Elektroautos steigern? Die Ergebnisse sollen
zunächst theoretisch, dann auch konstruktiv übertragen und die
Praxistauglichkeit exemplarisch für die Automobilindustrie an einem
Prototypen überprüft werden. Blockheizkraftwerke erzeugen über das Prinzip
der Kraft-Wärme-Kopplung thermische und elektrische Energie mit einem
hohen Wirkungsgrad. Ebenfalls im Forschungsfokus stehen das induktive
Laden und die Wasserstofftechnologie.

Neben der Ermittlung der Einsatzgrenzen unterschiedlicher
Antriebstechnologien soll im IKME eine geeignete Abstimmung der
Systemkomponenten zur optimalen Energieeffizienz gefunden werden. Dafür
stehen 1200 qm an Laborfläche zur Verfügung – darunter auch eine „KFZ-
Werkstatt“, wo Prototypen gebaut und „Verbrenner“ umgerüstet werden
können. „Gerade aktuell haben wir den Umbau einen VW Bulli T3
abgeschlossen. Das Fahrzeug wurde uns gestellt, die Komponenten geliefert.
Fünf Maschinenbaustudenten  haben das Fahrzeug umgerüstet und dabei den
Fokus auf die größtmögliche Effizienz gelegt“, sagt Gusig, den vor allem
Fragen nach Fahrprofil und Fahrzyklen umtreiben, für die er Szenarien
entwickelt.

„Reichweite erkauft man sich heute noch teuer durch größere Akkupacks. Das
treibt den Fahrzeugpreis in die Höhe und konterkariert den
Nachhaltigkeitsgedanken. Aber Nachhaltigkeit ist das zentrale Thema, was
uns antreibt“, sagt der 47-Jährge. Seine Sicht der Dinge: Wer mit seinem
Auto im Alltag nicht mehr als 50 Kilometer fährt, ist mit den aktuellen
Elektroautos bestens bedient, und muss nicht 500 Kilometer Reichweite
haben. Wenn man dann mal eine längere Strecke fahren möchte, wechselt man
das Verkehrsmittel und fährt Bahn. Wer in Hannover City kurze Wege
zurücklegen will, ist beispielsweise mit dem Pedelec deutlich schneller
unterwegs als mit dem Auto und hat keine Parkplatzprobleme. „Einfach
häufiger mal umsteigen“, empfiehlt Gusig. Denn das Nutzungsverhalten und
die Bereitschaft zur Multimobilität sind auch maßgeblich für die Forschung
rund um die Mobilität der Zukunft.

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Pkw-Unfälle: Jeder fünfte Getötete nicht angeschnallt

Über ein Fünftel der bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland getöteten Pkw-Insassen war 2015 laut Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) nicht angeschnallt. (Foto: molotok743 – Fotolia; Montage: DVR)Über ein Fünftel (21,2 Prozent) der bei Straßenverkehrsunfällen in Deutschland getöteten Pkw-Insassen war 2015 nicht angeschnallt. Dies ergab eine Umfrage, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) im April 2016 unter zehn Bundesländern durchgeführt hat. In sechs Bundesländern lagen keine entsprechenden Daten vor.

Bei den Nutzfahrzeugen lag der Anteil der nicht angeschnallten Insassen unter den Todesopfern bei 14,5 Prozent.

Da bei einigen Unfällen nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte, ob die Unfallopfer angeschnallt waren, dürfte der Anteil der nicht Angeschnallten sogar noch größer sein. Der DVR erinnert daran, dass der Sicherheitsgurt auch bei zunehmender Verbreitung von Fahrerassistenzsystemen und Airbags immer noch einen unverzichtbaren Lebensretter darstellt und appelliert an alle Fahrzeuginsassen, den Gurt stets anzulegen.

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36 Prozent der Reifen mit falsch eingestelltem Reifendruck Alarmierende Ergebnisse bei der Wash & Check-Aktion

Im Rahmen der Wash & Check-Aktion 2016 hat die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr‘ auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner festgestellt, dass der Reifendruck bei 36 Prozent der geprüften Reifen falsch eingestellt war – das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Rahmen von Wash & Check 2016 wurden zwischen dem September und 1. Oktober 1.511 Pkw mit insgesamt 6.044 Reifen an Waschstraßen im gesamten Bundesgebiet überprüft. Davon wiesen 1.788 (30 Prozent) einen zu niedrigen, 361 (6 Prozent) einen zu hohen Reifendruck auf.

Reifen bedürfen regelmäßiger Wartung

Bei einem zu niedrigen Fülldruck wird der Reifen übermäßig durchgewalkt. Langfristig kann dies zur Ablösung der Lauffläche oder zu einem Reifenplatzer – oft bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn – führen. Führt man sich das vor Augen, wird deutlich, wie wichtig der regelmäßige Reifencheck am handwarmen Reifen ist. Dieser sollte optimaler Weise bei jedem zweiten Tankstopp erfolgen. Neben dem Reifendruck gehören auch Profiltiefe, Reifenalter und die Sichtprüfung auf Beulen, Risse und Einfahrschäden zum Reifencheck.

Fällt auf, dass der Reifendruck nicht optimal eingestellt ist, lässt sich dies mit wenigen Handgriffen beheben. Der Grund für den Druckverlust sollte durch einen Profi überprüft werden, denn dieser kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel einen für den Laien nicht sichtbaren Riss oder einen eingefahrenen Nagel.

Der saisonale Räderwechsel im Herbst und Frühjahr ist die optimale Gelegenheit für eine professionelle Prüfung der Pneus durch Fachleute im Reifenfachhandel oder der Kfz-Werkstatt.

 

Wie wurde im Rahmen von Wash & Check bewertet, ob der Reifendruck optimal eingestellt ist?

Der Reifendruck wurde im Rahmen der Wash & Check-Aktion dann als nicht optimal eingestuft, wenn er unterhalb des für das jeweilige Fahrzeug geltenden Reifendrucks gemäß Herstellerangaben im Türholm, Tankdeckel oder in der Betriebsanleitung lag oder aber mindestens 0,5 bar oberhalb des empfohlenen Reifendrucks bei voller Beladung. Lag der Reifendruck dazwischen, wurde er als „in Ordnung“ eingestuft.

 

Abbildung: 36 Prozent der Reifen, die im Rahmen der Wash & Check-Aktion 2016 überprüft wurden, wiesen einen zu hohen oder zu niedrigen Reifendruck auf.

 

Über Reifenqualität – „Ich fahr auf Nummer sicher!“

Im Mittelpunkt der Initiative Reifenqualität des DVR und seiner Partner stehen die Qualität der Reifen und die fachliche Beratung im Handel. Die Produktqualität hat Auswirkungen auf Bremsweg und Nasshaftung. Aber auch der Zustand der Reifen, dazu gehören Sicherheitsprofiltiefe und Luftdruck, ist sicherheitsrelevant. Weitere Informationen rund um das Thema gibt es unter: www.reifenqualitaet.de

 

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