Zum Hauptinhalt springen

DGTHG: Zertifikat „Invasive Therapie der Herz- und Lungeninsuffizienz“ Zertifikat „Invasive Therapie der Herz- und Lungeninsuffizienz“

Pin It

Herz- und/oder Lungenunterstützungssysteme dienen als komplexe
Therapieverfahren, um schwerstkranke Patienten mit terminaler oder
chronischer Herz- und Lungeninsuffizienz im Endstadium zu behandeln. Da
diese therapeutischen Optionen besonderer Kenntnisse sowie spezieller
Expertise bedürfen, bietet die Deutsche Gesellschaft für Thorax-, Herz-
und Gefäßchirurgie e.V. (DGTHG) Fachärzten für Herzchirurgie, nach
Absolvierung einer entsprechenden Fortbildungszeit und Erfüllung
definierter Kriterien, die Möglichkeit, diese Zusatzqualifikation durch
das Zertifikat „Invasive Therapie der Herz- und Lungeninsuffizienz“
nachzuweisen. Neben den spezifischen Kenntnissen aus den Fachgebieten der
Herzchirurgie, Kardiologie, Kinderkardiologie, Infektiologie und
Intensivmedizin, ist insbesondere auch spezifisches Fachwissen zu offen
chirurgischen und endovaskulären Implantationstechniken notwendig. Neben
dem theoretischen Wissenserwerb, ist der Nachweis der praktischen
Kompetenz Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss, zu dem 30 Im- und
20 Explantationen von temporären Herz-/und Lungen-Unterstützungssystemen
sowie 15 Implantationen permanenter, mechanischer Herz-/Lungen-
Unterstützungssysteme gehören. Mit erfolgreich bestandener Prüfung hat das
Zertifikat eine Gültigkeit von fünf Jahren. Alle Information zu diesem und
weiteren Zertifikaten sind unter https://www.dgthg.de/de/Zertifikate_DGTHG
zu finden.

Die inhaltlichen Anforderungen können hier eingesehen werden:
https://www.dgthg.de/upload/DGTHG_Kriterien_ECLS.VAD_V1.0_2020.pdf