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103. Deutscher Röntgenkongress startet: Diversity und Nachhaltigkeit im Fokus

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Die Deutsche Röntgengesellschaft e.V. (DRG) lädt zum 103. Deutschen
Röntgenkongress ein: Vom 27. März bis zum 26. Juni 2022 erwartet die
Teilnehmenden ein umfangreiches Fortbildungs- und Wissenschaftsprogramm.
Dieses wird in einer digitalen Kongressstrecke angeboten sowie an drei
Präsenztagen in Wiesbaden vom 25. bis 27. Mai 2022. Der Kongress steht
unter dem Motto „Vielfalt leben – Zukunft gestalten“. Zu den Schwerpunkten
gehören Diversity, Nachhaltigkeit, 50 Jahre Computertomografie und
Interventionelle Radiologie. Präsidentin des Kongresses ist Dr. Kerstin
Westphalen, Chefärztin am Institut für diagnostische und interventionelle
Radiologie der DRK Kliniken in Berlin-Köpenick.

Digitale Fortbildung und fachlicher Austausch in Präsenz – der 103.
Deutsche Röntgenkongress vereint in seinem diesjährigen Programm zwei
Kommunikationswege und damit das Beste aus zwei Welten. Das Programm
enthält für die Teilnehmenden eine Fülle erkenntnisreicher Themen. „Unser
Programm bietet für jede und jeden etwas. Gerade von unseren
Schwerpunktthemen werden die Teilnehmenden profitieren“, sagt
Kongresspräsidentin Dr. Kerstin Westphalen. „Es ist an der Zeit, dass
gesellschaftliche Themen wie Vielfalt und Diversity in der radiologischen
Community diskutiert und Erkenntnisse daraus konkret in unserem
Arbeitsalltag umgesetzt werden.“ Kerstin Westphalen betont, dass es für
die Radiologie – wie für die Medizin insgesamt – in Zeiten des
Fachkräftemangels eine große Chance sei, alle Personalressourcen
geschlechts- und herkunftsunabhängig im Sinne einer „Talentförderung“ zu
erschließen und nachhaltig zu fördern.

Um die Teilnehmenden des Kongresses noch stärker für Themen wie Umwelt-
und Klimaschutz zu sensibilisieren und gemeinsame Lösungen in der
Radiologie zu entwickeln, steht auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus des
Kongresses. „In der Radiologie haben wir einen starken Ressourcenverbrauch
und einen hohen Ausstoß klimabelastender CO2-Emissionen. Für unsere
Zukunft müssen wir gemeinsam etwas dagegen zu unternehmen“, sagt Kerstin
Westphalen. Daher werde der Deutsche Röntgenkongress diskutieren, wie die
Radiologie nachhaltiger werden und entsprechende Konzepte umsetzen kann.

Deutscher Röntgenkongress feiert 50 Jahre CT und blickt in ihre Zukunft
Der diesjährige Deutschen Röntgenkongress feiert auch ein Jubiläum – die
häufig „Arbeitspferd der Radiologie“ genannte Computertomografie (CT)
wurde vor 50 Jahren vom englischen Ingenieur Godfrey N. Hounsfield
entwickelt und damit eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren. „Ob
Untersuchungen der Lunge, des Bauchraums oder des Kopfes – eine CT liefert
schnell und präzise wichtige Informationen über Veränderungen oder
Verletzungen im Körper“, sagt Kerstin Westphalen. „Erst die CT hat uns den
Weg zu einer modernen Diagnostik und minimalinvasiven Therapie
ermöglicht.“ Auf dem diesjährigen Kongress werden moderne
Anwendungsmöglichkeiten der CT, Strahlenexposition, Kontrastmitteleinsatz
sowie Innovationen wie das Photon Counting diskutiert.

Interventionelle Radiologie als weiterer Schwerpunkt
Die Interventionelle Radiologie ist ein wesentlicher Bereich der
Radiologie, weil hier Diagnostikerinnen und Diagnostiker zu (minimal-
invasiven) Therapeutinnen und Therapeuten werden. „Interventionell
arbeitende Radiologinnen und Radiologen behandeln ihre Patientinnen und
Patienten mit modernsten minimal-invasiven und mikrotherapeutischen
Eingriffen über Gefäßkatheter, ohne dass eine offene Operation
erforderlich ist“, sagt Kerstin Westphalen. Damit seien diese Ärztinnen
und Ärzte ein wichtiger Baustein in der gesundheitlichen Versorgung.

Das Eröffnungswochenende des 103. Deutschen Röntgenkongresses
Am 26. und 27. März 2022 startet der Kongress mit digitalen
Veranstaltungen, die an diesen beiden Tagen für alle Interessierten frei
zugänglich sind. Mit einem Warm-Up und fachlichen Sessions zu den Themen
Abdomen und Herzbildgebung beginnt das Programm am Samstag, 26. März 2022,
um 15:30 Uhr. Anschließend wird der Eugenie-und-Felix-Wachsmann-Preis 2022
der DRG für besondere Verdienste in der radiologischen Weiterbildung
verliehen. Ein weiterer Höhepunkt dieses ersten Tages wird ein Studio-Talk
sein, den  Kongresspräsidentin Dr. Kerstin Westphalen mit dem DRG-
Präsidenten Prof. Dr. Jörg Barkhausen und dem Vorsitzenden der Akademie
für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie, Prof. Dr. Michael Uder,
führt. Der Sonntag, 27. März 2022, beginnt mit einer Highlight-Session zur
Bildgebung des weiblichen Beckens. Es folgen  Highlight-Sessions zur
onkologischen Bildgebung und zur Thoraxradiologie.