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Open access: Neue Patienteninformation zur Spiroergometrie veröffentlicht

Prof. Dr. Joachim Meyer, federführender Autor und Sprecher der DGP-Arbeitsgruppe Spiroergometrie  Quelle: Mike Auerbach  Copyright: DGP
Prof. Dr. Joachim Meyer, federführender Autor und Sprecher der DGP-Arbeitsgruppe Spiroergometrie Quelle: Mike Auerbach Copyright: DGP
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Radfahren oder Laufen mit Gesichtsmaske auf dem Ergometer – und das bis an
die maximale Belastungsgrenze: Die Spiroergometrie, der Goldstandard der
Belastungsdiagnostik, ist durchaus erklärungsbedürftig, anstrengend und
teils auch unangenehm für Patientinnen und Patienten. Eine neue,
interdisziplinär entwickelte Patienteninformation schafft ab sofort
Abhilfe und erleichtert den Versorgungsalltag für alle Beteiligten. Die
zweiseitige PDF-Datei kann kostenfrei beim Thieme Verlag heruntergeladen
und ausgedruckt oder an Patienten verschickt werden.



Die Spiroergometrie erfasst integrativ Funktionsdaten von Lunge, Herz,
Kreislauf und Muskulatur und hat ein breites Anwendungsspektrum von
Patienten mit unklarer Atemnot bis hin zur Leistungsdiagnostik von
Leistungssportlern. „Die Aussagekraft der Spiroergometrie steht und fällt
mit der Motivation und Mitwirkung der Untersuchten“, betont der
federführende Autor Prof. Dr. Joachim Meyer, einer der beiden Sprecher der
DGP-Arbeitsgruppe Spiroergometrie (www.ag-spiroergometrie.de). „Wenn diese
wissen, was auf sie zukommt, sind sie eher bereit, an ihre
Leistungsgrenzen zu gehen – und genau das brauchen wir für valide
Ergebnisse.“ Für Praxen und Kliniken bedeute das: bessere Kooperation,
gezieltere Gespräche und spürbare Entlastung im Alltag.

Expertise aus der Pneumologie, Kardiologie, Sportmedizin sowie der
Arbeitsmedizin

Die kompakte Patienteninformation erklärt deshalb vorab verständlich und
detailliert das Ziel, die Vor- und Nachbereitung sowie den Ablauf der
Untersuchung. Sollten dennoch Fragen aufkommen, können diese in dem
Informationspapier notiert und später gezielt mit der Ärztin bzw. dem Arzt
besprochen werden.
Entwickelt wurde das hilfreiche Papier von einem fünfköpfigen
interdisziplinären Team aus der Pneumologie, Kardiologie, Sportmedizin
sowie der Arbeitsmedizin. „Wir haben versucht, eine Patienteninformation
zu erstellen, die Diagnostik, Therapieentscheidungen und auch Einschätzung
der Erwerbsfähigkeit verbessern kann – unkompliziert, verständlich und
fachübergreifend einsetzbar“, so Prof. Joachim Meyer.

Die Patienteninformation ist veröffentlicht unter: https://www.thieme-
connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/a-2740-6535.pdf?cooperation=033207199170100092019027036178226086109232131082

DOI 10.1055/a-2740-6535

Originalpublikation:
https://www.thieme-
connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/a-2740-6535.pdf?cooperation=033207199170100092019027036178226086109232131082