„Gesundheit gestalten“ startet mit Rekordbeteiligung
Rund 1.600 Teilnehmende, mehr als 1.000 eingereichte Abstracts und ein so
umfangreiches Programm wie nie zuvor: Der interdisziplinäre Kongress
„Gesundheit gestalten – gemeinsam gesellschaftlichen Herausforderungen
begegnen“ wurde heute in Göttingen feierlich eröffnet.
Volles Haus an der Göttinger Universität: Der Kongress „Gesundheit
gestalten“ ist schon jetzt ein Kongress der Rekorde für die beteiligten
Fachgesellschaften. Mehr als 1.600 Teilnehmende werden vom 30. September
bis 2. Oktober in Göttingen erwartet – so viele wie nie zuvor. Mit über
1.000 eingereichten Abstracts wurde bereits im Vorfeld ein weiterer Rekord
erreicht.
Die Ausrichtung des Kongresses ist bewusst weit gefasst: „Gesundheit lässt
sich nicht allein biomedizinisch verstehen. Ob Menschen gesund bleiben
oder krank werden, hängt auch von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab.
Deshalb bringen wir im Kongressprogramm Allgemeinmedizin, Sozialmedizin,
Public Health und evidenzbasierte Medizin zusammen“, erklärt Prof. Dr. Eva
Hummers, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und
Familienmedizin (DEGAM) und Direktorin am Institut für Allgemeinmedizin
der Universitätsmedizin Göttingen.
Gemeinsam für eine interdisziplinäre Perspektive
Das Institut richtet den Kongress zusammen mit der DEGAM, der Deutschen
Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), dem Netzwerk
Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk) und der Deutschen Gesellschaft für
Medizinische Soziologie (DGMS) aus. Im Mittelpunkt des Programms stehen
unter anderem soziale Ungleichheit und gesundheitliche
Chancengerechtigkeit, medizinische Fragen zur hausärztlichen Praxis, die
Zukunft der Primärversorgung sowie der Umgang mit Über-, Unter- und
Fehlversorgung.
„Gerade angesichts sozialer Ungleichheiten, gesellschaftlicher
Veränderungen und knapper Ressourcen brauchen wir den Austausch
unterschiedlicher Perspektiven mehr denn je“, sagt Prof. Dr. Lena Ansmann,
Vorsitzende der DGMS. „Ich freue mich deshalb besonders darauf, gemeinsam
zu diskutieren, wie wir wissenschaftliche Erkenntnisse in eine Versorgung
übersetzen können, die wirksam ist und Menschen in unterschiedlichen
Lebenslagen erreicht. Genau das bedeutet für mich: Gesundheit gemeinsam
gestalten.“
Neue Kongress-Formate
Weitere Highlights sind spezielle Formate wie der „Bürger:innentag“, der
entwickelt wurde, um den Dialog zwischen Wissenschaft, Praxis und
Öffentlichkeit zu stärken. Die Reihe „Junge Perspektiven“ setzt richtet
sich gezielt an den wissenschaftlichen Nachwuchs, indem sie jungen
Forschenden ein gemeinsames Forum und einen geschützten Rahmen für den
Austausch bietet und zugleich die Bandbreite aktueller Forschungsarbeiten
innerhalb der Fachgesellschaften sichtbar macht.
Weitere Inhalte sind in der digitalen Pressemappe zum Kongress
zusammengefasst: https://www.degam.de/pressemit
pressemappe-zum-degam-kongress
Das vollständige Programm finden Sie auf der Kongress-Website: https
://kongress-gesundheit-gestalt
Pressekontakte:
Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)
Natascha Hövener, Pressesprecherin
Telefon: 030 – 20 966 98 16, E-Mail:
Schumannstraße 9, 10117 Berlin: www.degam.de
Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (EbM-Netzwerk)
Karsta Sauder
Telefon: 030 – 30 833 660, E-Mail:
Schumannstraße 9, 10117 Berlin: www.ebm-netzwerk.de
Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP)
Edmund Fröhlich
Telefon: 0151 – 724 311 40, E-Mail:
Schumannstraße 9, 10117 Berlin: www.dgsmp.de
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS)
Anja Köchelmann
Telefon: 0345 – 557 1171, E-Mail:
Institut Medizinische Soziologie, Universitätsmedizin Halle, 06112 Halle:
www.dgms.de
