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Mit dem Herbst startet die Grippesaison – Uniklinikum wirbt für die schützende Impfung

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Impfung empfohlen für alte und chronisch kranke Menschen, Schwangere sowie
Mitarbeitende in der Gesundheitsversorgung. Uniklinikum bietet
niedrigschwellige und im Arbeitsalltag flexibel integrierbare
Impfangebote. Ältere Menschen sind besonders von schweren Verläufen und
Todesfällen durch Influenza.

Mit dem Oktober beginnt nicht nur der Herbst. Medizinerinnen und Mediziner
markieren damit auch den potenziellen Beginn einer Grippewelle, die sich
bis zum kommenden Frühjahr hinziehen kann. Im vergangenen Jahr lag der
Start mit Ende November vergleichsweise früh. Bundesweit wurden bis März
2026 mehr als 240.000 laborbestätigte Influenza-Fälle gemeldet, rund
65.000 davon im Zusammenhang mit einer Klinikeinweisung. Mehr als 2.000
Menschen mit laborbestätigter Influenza starben. 95 Prozent der
übermittelten Todesfälle betrafen Menschen ab 60 Jahren. Die
Grippeschutzimpfung wird deshalb vor allem älteren sowie chronisch kranken
Menschen sowie Schwangeren und Mitarbeitenden in Gesundheitseinrichtungen
durch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen. Das
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden ist sich seiner
Verantwortung diesbezüglich bewusst. Deshalb startet das Team des
Betriebsärztlichen Dienstes zusammen mit der Klinikapotheke in diesen
Tagen die interne Impfaktion. Mitarbeitenden wird ein niedrigschwelliges
und im Arbeitsalltag flexibel integrierbares Impfangebot gemacht. Dafür
sind die Teams in den kommenden Wochen auf Stationen, Verwaltungsbereichen
und in den Kliniken unterwegs.

„Wir freuen uns über eine möglichst hohe Anzahl an Mitarbeitenden, die
sich impfen lassen. Dabei geht es nicht nur um den eigenen Schutz. Wir
müssen auf die Menschen, die wir versorgen sowie die Risikogruppen in
unserem persönlichen Umfeld besonders achten. Es gilt, Infektionswege zu
unterbrechen“, sagt Mirko Radloff, Pflegedirektor am Universitätsklinikum
Dresden.

„Als Pflegende wissen wir, welche Folgen die Influenza für Patientinnen
und Patienten hat. Vor allem ältere Menschen sowie chronisch Kranke gilt
es zu schützen. Wer täglich Menschen versorgt, die besonders auf Schutz
angewiesen sind, kann mit der Grippeschutzimpfung einen zusätzlichen
Beitrag zum Infektionsschutz leisten – für sich selbst, für die
Patientinnen und Patienten und für das gesamte Team“, ergänzt Bärbel
Hebert, stellvertretende Pflegedirektorin.

„Infektionsprävention gehört zum professionellen Selbstverständnis von
Pflege. Gerade dort, wo Menschen unmittelbar versorgt werden, kommt es auf
viele einzelne Schutzmaßnahmen an. Die Grippeschutzimpfung des
Pflegepersonals ist ein wichtiger Baustein dieses Schutzkonzepts“, sagt
Dr. Katrin Korn-Mattern, stellvertretende Pflegedirektorin.

Zum Auftakt der Impfaktion hat sich das Leitungsteam der Pflege den Pieks
gegen Influenza abgeholt. Dafür stehen die trivalenten Impfstoffe
Influvac, Efluelda und Flucelvax zur Verfügung, welche eine aktuelle
Antigenkombination gemäß den Empfehlungen der WHO enthalten. Influvac ist
der Impfstoff für Erwachsene und wird auch für schwangere Frauen
empfohlen. Efluelda ist ein Hochdosisimpfstoff, der speziell für Personen
ab dem 60. Lebensjahr empfohlen wird. Flucelvax ist frei von Hühnereiweiß
und daher geeignet für Personen mit einer Hühnereiweißallergie.