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Gesundheit

Wald als Gesundheitsinfrastruktur

Wald gewinnt als Teil der Gesundheitsversorgung zunehmend an Bedeutung.
Zugleich wächst der gesellschaftliche Bedarf, Wald stärker als
Gesundheitsinfrastruktur zu verstehen und für Prävention,
Gesundheitsförderung und Therapie nutzbar zu machen. Die Potenziale für
Forstwirtschaft, Medizin und Therapie sowie notwendige Rahmenbedingungen
diskutierten rund 35 Fachakteurinnen und Fachakteure aus Forstwirtschaft,
Medizin, Waldtherapie und Wissenschaft aus Brandenburg und benachbarten
Bundesländern beim Workshop „Waldgestützte Gesundheitsinterventionen –
Chancen und Herausforderungen für die Forstwirtschaft in Brandenburg“ an
der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE).

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Mit Magnetfeldern gegen Parkinson? FAU-Forschende erproben neues Therapiekonzept

Einem internationalen Team ist es gelungen, mit Hilfe eines Magnetfelds
die Aktivität von tief im Schädel liegenden Hirnstrukturen gezielt zu
beeinflussen. Dazu injizierten die Forschenden magnetische Nanoplättchen
in die entsprechende Region. Auf diese Weise gelang es ihnen, die
Bewegungsdefizite von Mäusen zu behandeln, die unter Parkinson-ähnlichen
Symptomen leiden. Die neue Methode ist schonender als herkömmliche
Stimulations-Verfahren mit implantierten Elektroden, die momentan bei der
Therapie mancher Parkinson-Kranker zum Einsatz kommen. Die Studie der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der RWTH Aachen
sowie der Universitäten Maastricht (Niederlande) und Leuven (Belgien) ist
in der Zeitschrift Advanced Science erschienen.

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Befragung von Pflege-Guides im Landesprogramm Vereinbarkeit Beruf & Pflege NRW

Die rund 1300 Pflege-Guides im nordrhein-westfälischen Landesprogramm
Vereinbarkeit von Beruf & Pflege beraten in mehr 700 Unternehmen, die sich
dem Landesprogramm bereits angeschlossen haben, Kolleginnen und Kollegen
zu Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und privater Pflegeaufgabe. Ziel der
Befragung, die 2025 durchgeführt wurde, war es, Strukturen und
Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit und deren Wirkung zu ermitteln.

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Neue Methode vereint Krebsregisterdaten aus ganz Deutschland

Publikation des AI-CARE-Konsortiums zeigt, wie bundesweite Analysen von
Krebsdaten vereinfacht werden können

Lübeck, 08.07.2026 – Forschende des AI-CARE-Konsortiums haben eine neue
Methode entwickelt, mit der Krebsregisterdaten aus ganz Deutschland
automatisch vereinheitlicht und bundesweit ausgewertet werden können. Mit
der neuen „Pipeline“ wird eine zentrale Herausforderung adressiert:
Kodierung und Dokumentation unterscheiden sich trotz einheitlicher
Vorgaben zwischen den meldenden Kliniken und Praxen sowie von Region zu
Region.

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