Stadt Bochum Infos:„"Ausbildung on Tour“ lässt Schulabsolventen den Berufsalltag erleben
Am 25. April 2018 stand für 28 Schülerinnen und Schüler im Rahmen der „Ausbildung on Tour“ praktische Berufskunde auf dem Stundenplan. Ihre Aufgaben: Rührei am Buffet kreieren, für eine Gesellschaft den Tisch eindecken, Betten machen und Kunden bedienen. „Jetzt wo ich weiß, wie ein Restaurant funktioniert, wie groß die Aufgabenvielfalt ist und wie gut meine Übernahmechancen sind, weiß ich, dass in der Gastronomie mein Wunschberuf liegt.“, sagt Schülerin Mariama Barry vom Alice-Salomon-Berufskolleg in Bochum.
Der Anlass für die Tour ist die praktische Berufsfelderkundung in den Schulen, durch die junge Menschen einen realistischen Eindruck von künftigen Ausbildungsstellen bekommen. Direktionsassistent Alexander Kubicki vom Ibis Hotel Bochum: „Die Schülerinnen und Schüler sind unsere Auszubildenden von Morgen. Uns ist wichtig, dass wissen, was sie während der Ausbildung erwartet.“ Adrian Dellwig, geschäftsführender Gesellschafter des Restaurants Mutter Wittig ergänzt: „Wer sich für eine Ausbildung als Koch oder Restaurantfachkraft entscheidet, hat sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Viele Betriebe suchen händeringend engagierten Nachwuchs.“ Cemo Karahan, Geschäftsführerin der DEHOGA Westfalen: „Eine Ausbildung in der Gastronomie eröffnet für das weitere Berufsleben viele Chancen auf der ganzen Welt.“
Mit dem Restaurant Mutter Wittig, dem Ibis Hotel, dem Mercure Hotel Bochum City und dem Haus Kemnade besuchten die Schülerinnen und Schüler insgesamt vier renommierte Hotels und Gastronomiebetriebe in Bochum und Hattingen. Hintergrund ist der Auszubildenden- und Fachkräftemangel und die hohe Abbruchquote in der Branche.
Manuela Demant von der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA betont die Notwendigkeit einer individuellen Berufsvorbereitung vor dem Schulabschluss: „Einen realistischer Blick hinter die Kulissen der Betriebe zu werfen ist für die künftigen Azubis spannend. Sie wissen schon frühzeitig, wie der Ausbildungsalltag aussehen wird und können sich so bewusst entscheiden“. Dörte Orlowski, Projektkoordinatorin der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet: „Die Jugendlichen und der Ausbildungsberuf müssen zusammenpassen, sonst wird die Ausbildung abgebrochen. Ausbildung on Tour setzt hier an und bringt potentielle Auszubildende und Unternehmen zusammen.“
Umgesetzt wird „Ausbildung on Tour“ von der Kommunalen Koordinierungsstelle „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ mit ESF-Förderung aus Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet (RMR). Ziel ist die Attraktivitätssteigerung der dualen Ausbildung in der Region.
Für Fragen stehen Ihnen Manuela Demant (Tel. 910-3824) von der Kommunalen Koordinierungsstelle KAoA und Keven Forbrig von der Regionalagentur Mittleres Ruhrgebiet (Tel. 61063-182) zur Verfügung.
Die RMR setzt die ESF-geförderten arbeitsmarktpolitischen Programme von NRW und EU in der Region Mittleres Ruhrgebiet um. Die Region umfasst die Städte Bochum, Herne sowie Hattingen und Witten aus dem EN-Kreis. Die RMR ist zentrale Anlaufstelle für Unterneh-men, Projektträger, Kommunen und Einzelpersonen. Demografischer Wandel, Nachwuchs-kräfte-Gewinnung oder Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern sind Themen, zu denen die RMR insbesondere kleine und mittlere Unternehmen berät. Die RMR ist bei der Wirtschafts-entwicklung Bochum angesiedelt.
