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Stadt Bochum Infos:Peruanische Städte informieren sich in Bochum über Regenwassermanagement und Klimaanpassung

Delegation von Vertreterinnen und Vertretern peruanischer Kommunen
Delegation von Vertreterinnen und Vertretern peruanischer Kommunen
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Delegation von Vertreterinnen und Vertretern peruanischer Kommunen
Delegation von Vertreterinnen und Vertretern peruanischer Kommunen

Eine Delegation von Vertreterinnen und Vertretern peruanischer Kommunen hat sich am Mittwoch, 25. April, in Bochum über Maßnahmen zur Bewältigung des Klimawandels informiert. Bochum ist dabei nur eine Station auf einer Tour durch europäische Großstädte, nach ihrem Besuch in der Ruhrstadt besucht die Delegation Amsterdam.

 

In Bochum ließ sich die Gruppe das Projekt „OSTPARK – Neues Wohnen“ sowie das Regenwassermanagement am Glockengarten und am Schulzentrum Westenfeld demonstrieren. Im Fokus des Interesses der peruanischen Gäste stand dabei besonders die Frage, wie man sich auf Starkregenereignisse vorbereiten kann. Dr. Marko Siekmann und Thorsten Pacha, Tiefbauamt, sowie Maria Odenthal, Amt für Stadtplanung und Wohnen, antworteten auf die zahlreichen Rückfragen zu technischen Details und Praxiserfahrungen. Die Gäste möchten nach ihrem Besuch im Austausch mit dem Tiefbauamt und dem Amt für Stadtplanung und Wohnen bleiben.

 

Auf Bochum aufmerksam geworden waren die südamerikanischen Kommunalbeschäftigten durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das Vorzeigeprojekt „Plan4change“. Am Beispiel des OSTPARKs hat „Plan4Change“ untersucht, wie Klimaanpassung in einem neu geplanten Wohngebiet umgesetzt werden kann. „Anpassung an den Klimawandel muss nicht unbedingt zu Mehrkosten führen, sondern kann im Gegenteil ein gutes Vermarktungsargument sein und die Lebensqualität erhöhen“, fasst Dr. Ulrich Eimer, EPC gGmbH als Beteiligter des Forschungsprojektes Plan4Change zusammen.