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Stadt Dortmund Infos:„Kommunen spielen entscheidende Rolle bei einer nachhaltigen Entwicklung“ - OB Sierau spricht auf der Tagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin

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Die Zukunft der Nachhaltigkeitspolitik stand in dieser Woche im Mittelpunkt der 18. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) in Berlin mit rund 1500 Teilnehmern. Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau war der einzige kommunale Vertreter auf den Diskussions-Podien und machte dort deutlich, dass Kommunen es sich nicht leisten können, die Anstrengungen für eine nachhaltige Entwicklung zu vernachlässigen. Dazu bedürfe es allerdings auch, so Sierau, der Unterstützung durch Bund und Länder.

Ullrich Sierau führte aus, dass die Rolle der Kommunen für eine nachhaltige Entwicklung besonders entscheidend ist. Selbstverantwortung und Entscheidungsfreiheit, der Austausch von Erfahrungen, Wettbewerb der Ideen und besonders die Nähe zu den Menschen seien die entscheidenden Leitlinien.

Ziel müsse es sein, so der Oberbürgermeister, Nachhaltigkeit mit seinen vier Eckpunkten (Ökonomie, Ökologie, Soziales, Zivilgesellschaft) im Rahmen eines integrierten Ansatzes in allen Bereichen einer Kommune konkret werden zu lassen. „Dortmund ist eine der Hauptstädte der Transformation - und Nachhaltigkeit ist unsere Antwort auf Transformation und Disruption in dieser Welt“, so der OB. „Von großer Bedeutung ist dabei die Einbindung und Beteiligung der Menschen vor Ort“, sagte Sierau. „Für diesen partizipativen Ansatz und für unser umfangreiches Nachhaltigkeitsmanagement fokussiert auf neun Themenfelder ist Dortmund mit dem „Nachhaltigkeitspreis 2014“ ausgezeichnet worden.“ Nachhaltigkeit ist eine Grundhaltung in Dortmund.

Damit die Kommunen ihre wichtige Rolle im Rahmen einer nachhaltigen und ressourcenschonenden Entwicklung auch erfüllen können, mahnte Dortmunds Oberbürgermeister aber auch die Hilfe von Ländern und Bund an. „Wir sind eine Stadt, deren Wachstum unvermindert anhält. Wir sind offen für viele Menschen und sind eine vielfältige, multikulturelle Stadt“, so der OB. Mit Blick auf die Zuwanderung und Flüchtlingsbewegungen und die damit verbundenen enormen Integrationsaufgaben und -kosten vor Ort würden die Kommunen von Bund und Ländern allerdings im Stich gelassen.