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Stadt Bochum Infos:Bochum erhält Förderbescheid für ökologische Entwicklung um den Ümminger See

Ümminger See
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Ümminger See
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Die Stadt Bochum ist im Jahr 2016 dem Aufruf des Programms „Grüne Infrastruktur NRW“ (EFRE) gefolgt und hat ein Integriertes Handlungskonzept „Entwicklungsband Grünzug E“ mit aufwertenden Maßnahmen rings um den Ümminger See beim Umweltministerium eingereicht. Die Bezirksregierung Arnsberg hat nun dem Umwelt- und Grünflächenamt den ersten Förderbescheid über 825.000 Euro für die ökologische Entwicklung des Umfeldes am Ümminger See übergeben. Die Förderung kommt zum Hauptteil aus der EU (EFRE) sowie vom Land NRW (Umweltministerium). Der Eigenanteil der Stadt Bochum beträgt zehn Prozent der Bau- und Planungskosten.

 

Geplante Veränderungen am Ümminger See sind: Der Bootsanleger auf der Ostseite wird zu einer Insel umgestaltet. Dafür werden die uferseitige Betonmauer sowie die mit Betonsteinpflaster versiegelte Fläche aufgebrochen und zu einer Insel umgebaut. Ein circa sechs Meter breiter Graben trennt die Insel dann vom Ufer. Die neu geschaffene Insel soll sich natürlich begrünen, in naher Zukunft neue Brutmöglichkeiten für Vögel bieten und sich als Lebensraum für Insekten, Tiere und Pflanzen entwickeln. Außerdem werden in Teilbereichen die Wege auf der Ostseite neu befestigt. Ebenso wird auf dieser Seite ein Waldstück durchforstet. Außerdem sollen neue kleinere Sichtschneisen den Blick auf den Ümminger See für die Besucherinnen und Besucher des Naherholungsgebietes ermöglichen.

 

Bis August 2021 müssen alle Maßnahmen fertiggestellt sein. Eine weitere Förderung mit dem Schwerpunkt umweltpädagogischer Maßnahmen wird noch in diesem Jahr erwartet. Im Moment erstellt das Umwelt- und Grünflächenamt einen weiteren Förderantrag für die Verbesserung des Eingangsbereichs am Suntums Hof. Dieser Förderantrag beinhaltet auch Maßnahmen für die Gewässerrenaturierung des Harpener Bachs.