Stadt Bochum Infos:Stolperstein-Paten stellen Rechercheergebnisse im Zentrum für Stadtgeschichte vor
Acht Stolperstein-Paten – unter ihnen Privatpersonen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Parteien, Firmen oder Schulen – haben in diesem Jahr das Schicksal von NS-Opfern in Bochum erforscht. Am Mittwoch, 19. September, ab 17.30 Uhr, berichten sie im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, Wittener Straße 47, über die bewegenden Schicksale. Der Eintritt ist frei.
„Stolpersteine“ sind kleine Erinnerungszeichen, die zusammengenommen ein außergewöhnliches Denkmal bilden. Sie erinnern an die Opfer der NS-Zeit und sind überall dort zu finden, wo die Menschen ihren letzten selbstgewählten Wohnsitz hatten. Dieses Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig wird seit 14 Jahren durch das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte in Bochum umgesetzt. Gunter Demnig hat bisher 239 Stolpersteine an 124 verschiedenen Stellen in Bochum verlegt. In diesem Jahr werden nicht nur Stolpersteine, sondern auch erstmalig eine Stolperschwelle verlegt. Sie erinnert an die Opfer im KZ-Außenlager auf dem ehemaligen Werksgelände des Bochumer Vereins, Obere Stahlindustrie.
Die Verlegung findet an folgenden Orten statt:
Südring 21: drei Steine – Karl und Ehefrau Rosa geb. Kaufmann mit Sohn Kurt
Franzstraße 11: ein Stein – Rosa Kahn
Kohlenstraße/Am Umweltpark: eine Stolperschwelle – KZ-Außenlager Buchenwald
Voedestraße 19: zwei Steine – Julie und Röse Oppenheim
Hüller Straße 10: ein Stein – Max Rosenthal
Lange Straße 5: ein Stein – Franz Brand
