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Schon vorbei?! Ein disziplinenübergreifender Abend von UdK und TU Berlin über die Vergänglichkeit

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Vertreter*innen verschiedener Disziplinen treffen beim „Hybrid Talk“ am
9.Mai 2019 aufeinander und beleuchten das Thema „Vergänglichkeit“ in
kurzen Präsentationen

Vergänglichkeit betrifft Mensch und Technik gleichermaßen. Was heute noch
frisch und neu ist, kann schon kurze Zeit später alt und irrelevant sein.
Je nachdem aus welcher Perspektive Vergänglichkeit betrachtet wird, kann
sie sich auf eine kurze oder lange Zeitspanne beziehen. Auch die Narration
und die Betrachtungsweise auf Vergangenes ändert sich mit der Zeit und ist
selbst damit auch wieder vergänglich. Musik wird anders gehört,
historische Momente unterschiedlich bewertet und manches gerät einfach in
Vergessenheit.

Die Hybrid Plattform lädt zu ihrem nächsten Hybrid Talk herzlich ein. Wie
man sich konstruktiv mit Vergänglichkeit auseinandersetzt, kann man aus
der Perspektive der Technikgeschichte, der Musiktheorie, der
Nachhaltigkeitsforschung und der visuellen Kunst wie auch durch einen
Einblick in die Sammlungen des Museums für Naturkunde erfahren. Nach fünf
kurzen Beiträgen von je zehn Minuten bietet das Format Raum für Austausch
in lockerer Atmosphäre.

Hybrid Talks XXXV „Vergänglichkeit“

Zeit:   Donnerstag, 9. Mai 2019, 18 Uhr
Ort:    Hybrid Lab, TU Berlin, Villa Bell, Marchstraße 8, 10587 Berlin

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung nicht notwendig.

Mit Vorträgen von:

•       „Wie vergänglich ist die Technik?“
Prof. Dr. Wolfgang König, TU Berlin | Technikgeschichte

•       „Wiegenlieder und Totentänze - Dieter Schnebels Jowaegerli
(=Tradition IV1)“
Prof. Dr. Ariane Jeßulat, UdK Berlin | Musiktheorie

•       „Obsolet. Die gesellschaftliche De/Konstruktion des Entwerteten“
Prof. Dr. Melanie Jaeger-Erben, TU Berlin | Fachgebiet Transdisziplinäre
Nachhaltigkeitsforschung


„#wemakechange#subjektiv#persönlich#blindspot#vergessen#unsichtbar#care#para#archiv#“
Prof. Mathilde ter Heijne, UdK Berlin | Zeitbezogene Medien und
Performance

•       „Unsterblich? Die Sammlungsobjekte des Naturkundemuseums“
Uwe Moldrzyk, Museum für Naturkunde | Leiter des Bereichs
Ausstellungsentwicklung

Die Hybrid Talks finden mittlerweile bereits zum 35. Mal statt. Die
Veranstaltung sieht sich als Medium der Inspiration und Vernetzung und
will bewusst Forschende und Kreative aus unterschiedlichen
wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen miteinander ins Gespräch
bringen.

Über die Hybrid Plattform
Die Hybrid Plattform ist eine disziplinenübergreifende Projektplattform
auf dem Campus Charlottenburg. In dem Pilotprojekt der Universität der
Künste Berlin und der Technischen Universität Berlin arbeiten
Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Expert*innen über die Grenzen
der einzelnen Disziplinen und Universitäten hinaus gemeinsam an
zukunftsträchtigen Themen und Fragestellungen. Hierbei entstehen
einzigartige Projekte, neue Netzwerke, weitere Plattformen und innovative
Ansätze in Lehre und Forschung.

Weitere Informationen unter:
<https://www.hybrid-plattform.org/veranstaltungen/hybrid-
talks/detail/veranstaltungsuebersicht/>