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Stadt Duisburg Infos:Digitalisierung historischer Zeitungen

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Das Stadtarchiv Duisburg hat heute neue Zugangsmöglichkeiten zu historischen Zeitungsbeständen nach erfolgter Digitalisierung durch das Reprografie-Team des LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum (LVR-AFZ) vorgestellt. Das Stadtarchiv Duisburg gehört damit zu den ersten Institutionen, die an der vom Land NRW geförderten Maßnahme teilnehmen. Deren Ziel ist es, das gesamte Spektrum historischer Zeitungen aus Archiven und Bibliotheken in NRW zu digitalisieren und kostenfrei im Internet auf dem Portal zeit.punktNRW zugänglich zu machen.

 

Der Leiter des LVR-AFZ, Dr. Mark Steinert, und Annika Fiestelmann vom Reprografie-Team des LVR-AFZ stellten in Duisburg gemeinsam mit dem Beigeordneten für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales Thomas Krützberg und dem Leiter des Stadtarchivs Dr. Andreas Pilger das Digitalisierungskonzept und die nun online gestellten älteren Duisburger Zeitungen vor.

 

Historische Zeitungen haben als bedeutende Quellen zur Regional- und Ortsgeschichte einen hohen kulturhistorischen Wert. Allerdings sind sie oft schwer zugänglich und aufgrund des minderwertigen Trägermaterials stark von Papierzerfall bedroht. Auf Initiative der Universitäts- und Landesbibliothek Bonn wurde daher in enger Abstimmung mit dem LVR-AFZ das Konzept für ein Landesprogramm zur Digitalisierung historischer Zeitungen angestoßen. Das erprobte Verfahren beruht auf einem Pilotprojekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Nun wird die Infrastruktur für eine kooperative Digitalisierung, Bearbeitung und Präsentation aufgebaut. Beteiligte Projektpartner sind unter anderen die Universitäts- und Landesbibliothek Münster (zuständig für Westfalen) und das Hochschulbibliothekszentrum.

 

Im Rahmen des mehrjährigen Förderprogramms wurden für die erste Projektphase u.a. die „Rhein- und Ruhrzeitung“ und der „Duisburger General-Anzeiger“ aus dem Stadtarchiv Duisburg ausgewählt. Digitalisiert wurden zunächst Mikrofilme der Jahrgänge 1849 bis 1945. Das LVR-AFZ, das rund 580 Archive im Rheinland betreut, übernimmt die Digitalisierung der historischen Zeitungen aus rheinischen Kulturinstitutionen. Die Scanarbeiten erfolgen in der Reprografie des LVR-AFZ in Brauweiler unter Einsatz modernster Scantechnik. Seit Juli 2018 werden die digitalisierten Bestände, insgesamt etwa 6 Millionen Seiten, sukzessive auf dem geförderten Zeitungsportal zeit.punktNRW der Projektpartner zur Verfügung gestellt.

 

Weitere Informationen im Internet unter  www.afz.lvr.de  und  https://zeitpunkt.nrw/.