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Stadt Duisburg Infos: Duisburger Geschichten in der DenkStätte: Verfolgung Homosexueller Duisburger 1933-1945

Polizeifoto von August Zgorzelski 1943, Quelle: LAV NRW R, BR 1111, Nr. 233
Polizeifoto von August Zgorzelski 1943, Quelle: LAV NRW R, BR 1111, Nr. 233
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Polizeifoto von August Zgorzelski 1943, Quelle: LAV NRW R, BR 1111, Nr. 233
Polizeifoto von August Zgorzelski 1943, Quelle: LAV NRW R, BR 1111, Nr. 233

Im Rahmen des „Internationalen Tages gegen Homophobie“ lädt das Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) der Stadt Duisburg am Donnerstag, 6. Juni, um 18 Uhr in der DenkStätte im Stadtarchiv Duisburg am Karmelplatz 5 (Innenhafen) zu einem spannenden biografischen Bildvortrag unter dem Titel „Durch den Kamin gehen - der Lebensweg des schwulen Krupparbeiters August Zgorzelski (1904-1944)“ ein.

 

Im Zentrum der Veranstaltung steht August Zgorzelski, der 1938 aufgrund homosexueller Kontakte zunächst ins Gefängnis gesperrt und 1943 in das Konzentrationslager Buchenwald verschleppt wurde. Nach Ansicht des Duisburger Landgerichts habe Zgorzelski „sämtliche Taten in wollüstiger Absicht begangen…“.

 

Über die Verfolgung homosexueller Männer in der NS-Zeit ist in Duisburg nur wenig bekannt. Dies möchte das Zentrum für Erinnerungskultur am 6. Juni ändern. Jürgen Wenke, der zu verfolgten Homosexuellen forscht, wird den Lebens- und Verfolgtenweg von August Zgorzelski nachzeichnen. Dazu werden zahlreiche beeindruckende Dokumente sämtlicher an der Verfolgung beteiligter Behörden vorgestellt. Joachim Müller vom Referat für Gleichberechtigung und Chancengleichheit der Stadt Duisburg wird die Gäste in der DenkStätte begrüßen.

 

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.