Heute ist "Tag der kleinen Forscher" in NRW - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel besuchen Kitas
„Tag der kleinen Forscher“ Kitas und Grundschulen in Nordrhein-Westfalen entdecken die Welt der kleinen Dinge am bundesweiten Mitmachtag
Es gibt viel zu entdecken, wenn man den Blick schärft und die kleinen Dinge unter die Lupe nimmt. So entpuppt sich eine Handvoll Waldboden als Zusammenspiel unzähliger Kleinstlebewesen. Unter dem Motto „Klein, aber oho!“ widmeten sich am heutigen „Tag der kleinen Forscher“ auch in Nordrhein-Westfalen unzählige Mädchen und Jungen in Kitas, Horten und Grundschulen mit Begeisterung Fragen aus Natur und Technik. Mittendrin beim Mitmachtag für gute frühe MINT-Bildung: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium Thomas Rachel, die in Gronau und Jülich mit Kindern forschten.
Bereits zum elften Mal rief die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zum gemeinsamen Forschen und Entdecken auf. Der „Tag der kleinen Forscher“ hat sich als bundesweiter Mitmachtag für gute frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) etabliert – mit dem Ziel, Mädchen und Jungen stark für die Zukunft zu machen und zu nachhaltigem Handeln zu befähigen. Zahlreiche Initiativen und Entscheiderinnen und Entscheider aus der Politik unterstützen den Aktionstag.
Gäste aus der Politik forschen mit
Das diesjährige Motto „Klein, aber oho!“ nahmen die pädagogischen Fach- und Lehrkräfte aus Kitas, Horten und Grundschulen vielerorts zum Anlass, mit den Kindern kleinere und größere Aktionen umzusetzen. So wurden zahlreiche Forscherfeste gefeiert, unter anderem in der DRK-Kita-Gronau „Zum Regenbogenland“. Dort forschte am heutigen Aktionstag Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gleich morgens gemeinsam mit den Mädchen und Jungen. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, war währenddessen in der Kita „Kleine Füchse“ in Jülich zu Gast – zusammen mit einer Wissenschaftlerin vom Forschungszentrum Jülich. Der Besuch ist inzwischen Teil einer Tradition: Jedes Jahr besuchen zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Forschungszentrums rund um den „Tag der kleinen Forscher“ die Kitas und Grundschulen ihrer Kinder und forschen dort mit den Mädchen und Jungen zum jeweiligen Motto.
Bildungsstaatssekretär Rachel betonte: „Kinder brauchen Vorbilder. Das gilt vor allem bei Bildung und Forschung und ganz dringend bei den MINT-Fächern. Ich hoffe, dass heute die ganz Kleinen bei den ganz großen Forscherinnen und Forschern in Jülich jemanden kennengelernt haben, der oder dem sie nacheifern wollen. Diese junge Generation wird unsere Welt entscheidend gestalten. Und frühe Bildung ist der Schlüssel dazu. Deshalb unterstütze ich die Bildungsinitiative Haus der kleinen Forscher seit 2006 tatkräftig.“
Aktionstag bringt neue Perspektiven
In ganz Deutschland nutzten Vertreterinnen und Vertreter von Bundes- und Landespolitik die Gelegenheit, ein regionales Forscherfest zu besuchen und Einblicke in die facettenreiche Forscherwelt der Mädchen und Jungen zu erhalten. „Kinder haben einen natürlichen Forscherdrang und wollen ihre Umwelt auf vielfältige Weise und ganz bewusst entdecken. Am heutigen ‚Tag der kleinen Forscher‘ wurden viele Fragen gestellt und oft Perspektiven gewechselt, um die Bedeutung, den Wert und auch die Wirkung des scheinbar Kleinen kennenzulernen“, resümiert Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“.
Gute Bildung für alle Kinder
Aufmerksames Beobachten, Fragen stellen, Ausprobieren und über Lösungen diskutieren – all das fördert die Denkfähigkeit jedes Einzelnen. Dabei kommt den pädagogischen Fach- und Lehrkräften in Kitas, Horten und Grundschulen eine besondere Rolle zu: Sie motivieren und begleiten Mädchen und Jungen dabei, scheinbar Selbstverständliches kritisch zu hinterfragen. Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt sich für gute frühe Bildung für alle Kinder ein – unabhängig von Herkunft, Religion und Einkommen der Eltern. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Freude am Forschen und Entdecken. Zum Forschen gehört auch die Offenheit für Neues, die Freude am noch Unbekannten und die Bereitschaft, eigene Vorstellungen in Frage zu stellen.
