Stadt Bochum Infos:Bochumer Dreierlei Drei Stadtführungen zu den Themen Industriekultur und Neunutzung ehemaliger Industrieanlagen
Vom 21. bis 23. Juni können alle Interessierten das Bochumer Stadtgebiet bei drei Touren erkunden, die sich mit den Aspekten Industriekultur und neue Nutzung ehemaliger Industrieanlagen und -viertel beschäftigen. Der Start ins Wochenende wird am Freitag, 21. Juni, um 17:30 Uhr eingeläutet durch die Führung „Schichtwechsel meets Feierabendmarkt“. Start ist vor dem Hochbunker am Springerplatz, wo jeden Freitag der Moltkemarkt stattfindet. Nach einem kurzen Spaziergang am Colosseum und Tor 5 vorbei geht es durch Stahlhausen zurück zum Feierabendmarkt, wo dann leckere Tapas gereicht werden. Die etwa 90-minütige Führung kostet 15 Euro inklusive Verköstigung.
Den Zeugnissen des schwarzen Goldes in Bochum folgt die Rundfahrt „Industriekultur in Bochum“ am Samstag, 22. Juni um 14 Uhr. Die etwa dreistündige Tour zu ehemaligen Industrieanlagen der Kohleverarbeitung und Stahlerzeugung zeigt Bochums vielfältige Facetten unter besonderer Beachtung der Orte, die die industrielle Vergangenheit der Stadt erläutern und jetzt zum Großteil kulturell genutzt werden, wie zum Beispiel die Jahrhunderthalle Bochum oder die Zeche Hannover. Karten kosten 23 Euro pro Person. Start ist an der Reisebushaltestelle Wittener Straße am Bochumer Hauptbahnhof.
Spannende Einblicke in die Jahrhunderthalle „unter Tage“ bietet die Führung „Unterwelt plus Westpark“ am Sonntag, 23. Juni, von 14:30 bis etwa 16 Uhr. Die Versorgungsschächte unter der Erde waren früher Teil eines weit verzweigten Systems, das externe Produktionsstätten in ganz Bochum miteinander verband. Ergänzend dazu wird „über Tage“ der Westpark gezeigt, der im Rahmen der IBA Emscherpark 1999 eröffnet wurde und ein gelungenes Beispiel einer Brachflächenneunutzung darstellt. Treffpunkt ist am Besucherzentrum im PumpenHaus. Die Karten kosten 11 Euro pro Person.
Tickets sind erhältlich in der Bochum Touristinfo, Huestraße 9, 44787 Bochum, unter www.bochum-tourismus.de sowie telefonisch unter 0234 963020.
