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Fossil Free Aktion "Tatort der Klimazerstörung"

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Aktivist*innen von Fossil Free Münster haben am 17.06. gegen die Blockade der CDU/CSU beim Klimaschutz protestiert. In der Mauritzstraße sperrten sie das CDU-Büro symbolisch als „Tatort der Klimazerstörung“ ab. Damit forderte die Initiative Fossil Free Münster ein konsequentes Handeln beim Klimaschutz.
Die Bundesregierung will 2019 ein Klimaschutzgesetz verabschieden. Derzeit aber blockieren CDU und CSU einen entsprechenden Gesetzesentwurf des Umweltministeriums, Debatten um konkrete Maßnahmen wie einen CO2-Preis oder Tempolimits auf Autobahnen würgen Unions-Politiker*innen ab. Mit Tatort-Aktionen weisen Menschen im ganzen Land darauf hin, dass CDU und CSU so den Schutz des Klimas verhindern – und unser aller Zukunft zerstören. Für die Aktivist*innen aus Münster steht vor allem die Kommunalpolitik im Vordergrund.
„Wir als Klimaaktive spüren die Blockadepolitik der CDU nicht nur auf Bundesebene, sondern auch bei wichtigen Entscheidungen in der Region“, sagt Deborah Größwagen von Fossil Free Münster. „Noch immer warten wir auf eine Entscheidung der Fraktionen in der großen Koalition im LWL zu einem Verkauf der RWE-Aktien.“
Die Initiative Fossil Free Münster fordert, dass die Union den Klimaschutz nicht länger zerredet. „Die Klimaziele für 2020 verfehlt Deutschland krachend. Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise noch einzudämmen. Das Klima verhandelt nicht“, so Deborah Größwagen. Mit der Aktion am CDU-Büro folgt Fossil Free Münster dem Aufruf der Nichtregierungsorganisation Campact, vom 10.-30. Juni in ganz Deutschland Büros der CDU und CSU abzusperren.
Die Aktivist*innen wollten über diese Forderungen gerne mit der CDU Geschäftsstelle ins Gespräch kommen. Entgegen der öffentlich angekündigten Öffnungszeiten und mehrfacher Anfrage, stand dafür von CDU-Seite niemand zur Verfügung.