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Stadt Duisburg Infos:Konzept für den Beteiligungsprozess „Duisburger Freiheit“ Duisburg soll mitplanen

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Was auf dem Gelände der „Duisburger Freiheit“ zukünftig passiert, sollen auch die Duisburgerinnen und Duisburger im Rahmen eines Beteiligungsprozesses mitbestimmen. „Mein Ziel ist es, eine breite Akzeptanz der Stadtgesellschaft für die grundsätzliche Ausrichtung und Zielsetzung der Entwicklung dieser Fläche zu erreichen. Dabei will ich auch die Duisburger Bevölkerung bei den Planungen mitnehmen und beteiligen“, betont Oberbürgermeister Sören Link seinen Wunsch nach Transparenz und Klarheit bei den Planungen. 

 

Das von der GEBAG erworbene Areal verfügt über ein einmaliges Entwicklungspotential und kann für eine richtungsweisende Stadtentwicklung genutzt werden. „Dafür müssen die inhaltlichen Ziele nachhaltig und zukunftsweisend sein, denn die Entwicklung der Fläche wird einige Jahre in Anspruch nehmen“, legt GEBAG-Geschäftsführer Bernd Wortmeyer entsprechend Wert auf die Qualität eines Verfahrens- und Beteiligungsprozesses.

 

In Abstimmung mit der Verwaltung sowie der GEBAG wird das Büro deekeling arndt/amo ein Konzept zum Beteiligungs- und Kommunikationsprozess entwerfen.

 

In einem ersten Schritt werden hierfür Interviews mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie der Verwaltung geführt, um ein gemeinsames Verständnis über den Stellenwert und das Potential des Vorhabens zu schaffen. In einem weiteren Schritt steht die breite Beteiligung der Stadtgesellschaft in öffentlichen Veranstaltungen an, so dass klare und qualitativ spannende Ergebnisse zu erwarten sind.

 

Planungsdezernent Martin Linne: „Die einmalige Chance, diese zentrale Fläche in Duisburg und der Region entwickeln zu können, ist da. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, auch mit einem qualitativen Anspruch.“

 

Mit einer öffentlichen Kick-Off-Veranstaltung soll der Beteiligungsprozess voraussichtlich im Spätsommer eingeleitet werden. In dieser Veranstaltung soll über die erarbeiteten Ziele informiert sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit in den sich anschließenden sogenannten Themen-Werkstätten gewonnen werden.

 

Dem Rat der Stadt soll die entsprechende Beschlussvorlage in der Sitzung im Juli zur Entscheidung vorgelegt werden.