Stadt Bochum Infos:Neue Sirenen für Bochum – Stadt investiert in Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger
In der zweiten Folge der Sommergespräche-Reihe mit den Dezernentinnen und Dezernenten hat Stadtdirektor Sebastian Kopietz einen Überblick über aktuell laufende Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Stadtgebiet gegeben. Kopietz berichtete unter anderem über den Stand des Wiederaufbaus eines stadtweiten Alarmsirenen-Netzes. Die ersten sechs Sirenen sollen bis zum 30. Juli aufgebaut sein und dann auch getestet werden.
Insgesamt sollen bis Ende des Jahres zwölf Sirenen in Bochum aufgebaut sein, das bedeutet eine Signalabdeckung von rund sechzig Prozent des Stadtgebiets. Die Kosten betragen 166.000 Euro. In einer dritten Aufbauwelle soll dann ganz Bochum mit Sirenen versorgt werden, benötigt werden insgesamt circa 20 Stück.
Die ersten sechs Standorte für Sirenen sind: die Rathäuser in Bochum und Wattenscheid, die Werner-von-Siemens-Schule, das Bürgerbüro Langendreer, die freiwillige Feuerwehr Stiepel und die Bezirksverwaltungsstelle Südwest – ausnahmslos städtische Gebäude.
Mit den Sirenen sollen die Bürgerinnen und Bürger im Ernstfall vor einer Gefahrenlage gewarnt und aufgefordert werden, sich in den zur Verfügung stehenden Medien über die Situation zu informieren. Im Ernstfall stehen viele Wege der Informationsvermittlung zur Verfügung: Neben Rundfunk und TV zum Beispiel die Warn-App Nina, elektronische Anzeigetafeln an den Straßen oder Durchsagen von Lautsprecherwagen. Am Donnerstag, 5. September, findet in Nordrhein-Westfalen ein landesweiter Warntag statt, an dem sich auch die Stadt Bochum beteiligen wird. Das Warnsignal für die Bevölkerung ist ein auf- und abschwellender Heulton, Entwarnung wird durch einen Dauerton signalisiert. Ein Probealarm ist am Wechsel zwischen Dauer- und Heulton zu erkennen.
Sebastian Kopietz stellte in seinem Sommergespräch außerdem die neuen Notfall-Module vor, mit denen Notunterkünfte im Falle größerer Unterbringungsszenarien im Evakuierungsfall durch Hilfsorganisationen schnell und effektiv ausgerüstet werden können. Das Neue an diesen Modulen ist die komplette und kompakte Zusammenstellung aller benötigten Utensilien in einem „Päckchen“. In jedem Stadtbezirk stehen ein oder zwei große Hallen für eine Notunterbringung bereit, die Notfall-Päckchen würden im Fall der Fälle dann an die dort untergebrachten Personen ausgegeben. Sie enthalten Feldbetten, Decken, Hygiene- und andere Artikel des täglichen Bedarfs, es gibt unterschiedliche Varianten für Senioren und Kinder und ein Standardpaket.
Und noch eine dritte Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger gab der Stadtdirektor bekannt: „Allein im laufenden Haushalt nehmen wir 18 Millionen Euro für Gebäude, Fahrzeuge und die persönliche Schutzausrüstung der haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehr in die Hand – ein großer Kraftakt.“ Allein sieben Mannschaftstransportwagen und vier Katastrophenschutz-
