Stadt Duisburg Infos:Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein der Stadt Duisburg startet Mentoring-Programm
Erstmalig bietet das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein ein einjähriges Mentoring-Programm an. Kleine und mittlere Unternehmen können bis zum 31. Dezember ihre weiblichen Nachwuchskräfte für das Cross Mentoring-Programm anmelden. Das Programm startet im Februar 2020.
Im Vordergrund stehen Fragestellungen, wie Unternehmen Beschäftigte weiterentwickeln und langfristig binden können oder welche Wege es gibt, um geeignete Nachwuchskräfte aufzubauen und etablierte Kräfte weiter zu qualifizieren. An dieser Stelle setzt das Mentoring-Programm des Kompetenzzentrums Frau und Beruf an: Erfahrene Führungskräfte als Mentorinnen und Mentoren unterstützen in einem begrenzten Zeitraum von einem Jahr die weiblichen Nachwuchskräfte, sogenannte Mentees, in der Erreichung vorab definierter Ziele. Als Mentees können sich sowohl Frauen bewerben, die sich auf eine Führungsposition oder eine Rolle als Expertin vorbereiten, als auch Frauen, die ihre Führungsrolle noch stärken und festigen wollen.
„Der Fachkräftebedarf in der Wirtschaft ist nach wie vor hoch“, erklärt Magdalena Kowalczyk, Projektleiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Niederrhein. Das Mentoring-Programm biete gerade kleineren Unternehmen aus Duisburg und den Kreisen Kleve und Wesel die einmalige Chance, dieses neue Instrument zur Personalentwicklung für ihre weiblichen Führungskräfte zu nutzen. „Wir freuen uns auf die Interessenten für den ersten Durchgang. Sie werden vom zusätzlichen Know-how und dem Ausbau ihres Netzwerks in der Region profitieren“, garantiert Kowalczyk.
Im ersten Durchlauf 2020/2021 startet das Kompetenzzentrum Frau und Beruf mit bis zu zehn Tandems aus jeweils einer jungen Mitarbeiterin (Mentee) und einer Führungspersönlichkeit (Mentorin/Mentor). Die beiden Tandem-Beteiligten kommen aus verschiedenen Betrieben und Branchen. „So soll eine hierarchiefreie Beziehung und ein offener und vertrauensvoller Austausch in der Tandembeziehung gewährleistet werden. Beide Seiten profitieren von „dem Blick über den Tellerrand“, so Kowalczyk. Aktuell werden zudem erfahrene Führungskräfte für den Einsatz als ehrenamtliche Mentorin und Mentor gesucht.
Durch die finanzielle Unterstützung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kann das Mentoring-Programm den kleinen und mittleren Unternehmen und ihren Mentees kostenfrei angeboten werden. Träger des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Niederrhein ist die Stadt Duisburg, Stabsstelle für Wirtschafts-, Europa- und Fördermittelangelegenheiten im Verbund mit den Kooperationspartnern IMBSE GmbH und SOS-Kinderdorf Niederrhein.
Weitere Informationen gibt es bei Projektleiterin Magdalena Kowalczyk vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Niederrhein telefonisch unter (0203) 283-4997, per E-Mail an
