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Mit dem E-Scooter durch die Stadt: Moderne Mobilität in Bochum

Mit dem E Scooter durxh die Stadt Bpochum Symbolbild
Mit dem E Scooter durxh die Stadt Bpochum Symbolbild
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Wer heute in Bochum zwischen dem Hauptbahnhof und dem Bermuda3Eck unterwegs ist, die Pendelwege zur Ruhr-Universität auf sich nimmt oder sich mal zu einer Veranstaltung in der Jahrhunderthalle auf den Weg macht, braucht ein Fortbewegungsmittel. Manchmal dauert es zu Fuß einfach zu lang und das Auto lässt sich nur schwer parken. Genau deshalb sieht man in Bochum mittlerweile immer häufiger E-Scooter.

Man kann sie mit der passenden App zwar an der ein oder anderen Straßenecke mieten, doch dass immer mehr Bochumer ihre eigenen E-Scooter kaufen, merkt man an den vielen eleganten, oft schwarzen Modellen, die durch die Straßen gleiten.

Der Status Quo

Vor ein paar Jahren waren die E-Scooter noch etwas Exotisches. Der ein oder andere Sharing-Anbieter hatte seine Flotten schon in der Stadt platziert und in der Innenstadt konnte man auch immer mal wieder jemanden auf ihnen fahren sehen. Wirklich beliebt waren sie zu der Zeit aber noch nicht. Heute sind sie allerdings eine flexible Alternative für alle, die nicht immer auf den Bus oder die Bahn warten und trotzdem schnell am Ziel ankommen wollen. Gerade Besucher und Gelegenheitsnutzer bevorzugen sie gegenüber den traditionellen Fortbewegungsmitteln. Einen eigenen E-Scooter haben vor allem regelmäßige Pendler, deren Strecken nicht lang sind und die oft innerhalb des Stadtkerns Bochums unterwegs sind.

Die Vorteile des eigenen E-Scooters

Viele Modelle lassen sich individuell so einstellen, dass sie perfekt zum Fahrer passen. Sie sind deutlich robuster und im Unterhalt schnell deutlich günstiger als das regelmäßige Mieten eines Sharing-Modells. Außerdem hat man seinen eigenen E-Scooter jederzeit zur Stelle, denn kaum etwas ist nerviger, als gestresst zur Bahn zu joggen oder die Strecke dann doch zu Fuß zurückzulegen, weil plötzlich kein Sharing-Scooter zur Verfügung stand. Und da Bochum eine echte Studentenstadt ist und über gut ausgebaute Radwege und schöne Nebenstraßen verfügt, fährt es sich hier auch richtig gut.

Ein ganz neues Stadtbild

Man sieht die E-Scooter nun also immer mehr. Während viele Nutzer ihre Sharing-Modelle ordentlich abstellen, gibt es doch immer wieder Beschwerden über blockierte Gehwege oder E-Scooter, die einfach nur im Weg herumstehen. Und durch Geofencing, also das virtuelle Abgrenzen bestimmter Orte, sodass man den Scooter dort weder hinfahren noch abstellen kann, ist man nun doch ein bisschen eingeschränkt, was die sonst so praktischen Modelle angeht. Mit einem eigenen E-Scooter passiert das nicht. Zum einen parkt man ihn oft in der eigenen Garage oder im Hauseingang, zum anderen lässt er sich leicht zusammenfalten und mit in ein Gebäude nehmen. Und dann ist man auch bei der Fahrt nicht eingeschränkt. Wer seinen eigenen E-Scooter hat, kennt damit keine Grenzen.

E-Scooter, ob geliehen oder gekauft, sind also schon längst ein ganz normaler Teil des Stadtbilds in Bochum. Sie stehen für eine neue, flexible Form der Mobilität, die sich nahtlos in den Alltag vieler Bochumer, und vor allem die Studenten der Stadt, integriert. Ob als schnelle Lösung für kurze Strecken, als Ergänzung zum Nahverkehr oder einfach zum entspannten Cruisen, E-Scooter haben sich etabliert und werden wohl noch lange das Stadtbild prägen.