Wiedereröffnung der Ausstellung „ÜBERSEeHEN – Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“
Nach einer kurzen Pause öffnet das Zentrum für Erinnerungskultur im Kultur-
und Stadthistorischen Museum Duisburg am Johannes-Corputius-Platz 1 am
Sonntag, 15. März, erneut die Türen zur Sonderausstellung „ÜBERSEeHEN
– Auf (post)kolonialer Spurensuche in Duisburg“. Die Ausstellung ist bis zum
3. Januar 2027 zu sehen. Sie widmet sich den oft übersehenen oder
verdrängten Spuren der deutschen Kolonialgeschichte und deren
Auswirkungen auf das heutige Duisburg.
Die deutsche Kolonialgeschichte ist auch in Duisburg präsent – etwa in
historischen Handelsbeziehungen, Straßennamen oder in den bis heute
spürbaren Folgen von Rassismus und Diskriminierung. Die Ausstellung
macht diese Verbindungen sichtbar und lädt Besucherinnen und Besucher
dazu ein, sich mit der eigenen Stadtgeschichte auseinanderzusetzen.
Ein besonderer Fokus der Ausstellung liegt auf dem pädagogischen
Begleitprogramm. Für Schulklassen und interessierte Gruppen wird ein
vierstündiger, partizipativer Workshop angeboten, der die koloniale
Vergangenheit Duisburgs und deren aktuelle Auswirkungen thematisiert. Die
Teilnehmenden lernen, historische Spuren im Stadtbild zu erkennen, setzen
sich mit den Kontinuitäten von Rassismus auseinander und diskutieren, wie
Protest und zivilgesellschaftliches Engagement zu einer solidarischen
Stadtgesellschaft beitragen können.
Anfragen können über die Homepage www.erinnerungskultur-duisburg.de
oder direkt per E-Mail an
