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Duisburg ist jetzt archäologisches Fachamt

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Die Stadt Duisburg ist seit heute offiziell archäologisches Fachamt im Sinne
des Denkmalschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen.
Damit wird die seit Jahren kontinuierliche, fachkundige und qualitativ
hochwertige Arbeit der Duisburger Archäologie anerkannt. Bislang hatte in
NRW lediglich Köln aufgrund seiner gewachsenen historischen
Sonderstellung diese Funktion inne. Nach einer Novellierung des
Denkmalschutzgesetzes von 2022 ist Duisburg nun die erste Stadt in NRW,
die diesen Schritt erfolgreich vollzogen hat. Voraussetzung für die
Übertragung dieser Aufgaben ist der Nachweis der erforderlichen personellen
und fachlichen Kompetenz vor Ort. Genau das ist in Duisburg gelungen.
Was bedeutet das konkret? Fachaufgaben, die bislang vom LVR-Amt für
Denkmalpflege im Rheinland wahrgenommen wurden, hat das Ministerium

für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-
Westfalen dauerhaft auf die Stadt Duisburg übertragen. Archäologische

Maßnahmen können dadurch künftig effizienter, zielgerichteter und
bürgernäher umgesetzt werden.
„Das ist eine gute Nachricht für alle, die in Duisburg bauen und investieren
wollen – vom Eigenheim bis zum Großprojekt. Die Verfahren werden
schneller, planbarer und verlässlicher. Das stärkt den Standort Duisburg. Die
gute Arbeit unseres Archäologie-Teams zahlt sich aus“, sagt
Oberbürgermeister Sören Link.


Duisburg gewinnt damit deutlich an Eigenständigkeit im Bereich des
Bodendenkmalschutzes. Vor allem aber profitieren Bauwillige, Investoren
und Projektentwickler von kürzeren Wegen, da sowohl die
Antragsbearbeitung als auch die fachlichen Entscheidungen vollständig in
Duisburg verbleiben. Die Folge sind ein geringerer Abstimmungsaufwand,
weniger Reibungsverluste und passgenauere Lösungen.
Auch Stadtarchäologe Dr. Kai Thomas Platz begrüßt die Entscheidung:
„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das mit dieser
Aufgabenübertragung verbunden ist. Künftig können wir den Bereich der
Archäologie innerhalb der Unteren Denkmalbehörde noch umfassender und
unmittelbarer betreuen. Das hilft uns, gemeinsam mit Bauwilligen gute und
praktikable Lösungen zu entwickeln und die positive Entwicklung unserer
Stadt aktiv zu unterstützen.“