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Duisbug,Mercator Matinée: Die Entstehung des Corputius-Plans

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Zum Auftakt der diesjährigen „Mercator Matinéen“ lädt das Kultur- und
Stadthistorische Museum am Sonntag, 29. März, um 11.15 Uhr in die
Räumlichkeiten am Johannes-Corputius-Platz 1 ein. Sie stehen in diesem
Jahr unter dem Motto „Stadt“. In einer szenischen Lesung und einem
Podiumsgespräch nehmen „Mercators Nachbarn“ das frühneuzeitliche
Duisburg in den Blick.


Der älteste vermessene Stadtplan von Duisburg ist nicht nur ein ästhetisches
Meisterwerk, sondern zugleich ein bedeutendes Dokument der
Stadtgeschichte: der Corputius-Plan von 1566. Die Perspektive aus
Nordwesten zeigt Duisburg noch in seiner fast mittelalterlichen Struktur.
Geschaffen wurde der Plan von Johannes Corputius, einem Studenten aus
Breda, der bei Gerhard Mercator Landvermessung und Kupferstechen
erlernte. Die großformatige Karte entstand zu einer Zeit, als Herzog Wilhelm
V. von Jülich-Kleve-Berg den Bau einer Universität in Duisburg plante.
In zwei Spielszenen führen „Mercators Nachbarn“ in die Entstehungszeit des
Plans zurück – an zentrale Orte wie Mercators Werkstatt und mitten hinein in
die Herausforderungen, mit denen Corputius zu kämpfen hatte. In einem
anschließenden Podiumsgespräch erläutern sie, wie das Leben im
frühneuzeitlichen Duisburg eigentlich aussah.
Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro (ermäßigt vier Euro); eine
Kartenreservierung wird empfohlen. Weitere Informationen gibt es im Internet
auf www.stadtmuseum-duisburg.de.