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Duisburg, Start der „Hamborner Rathausgespräche“: Die Historie des Dichterviertels

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Die Bezirksverwaltung Hamborn lädt am Donnerstag, 7. Mai, in Kooperation
mit dem Hamborner Heimatverein zum Auftakt der „Hamborner
Rathausgespräche“ um 17 Uhr in den großen Sitzungssaal des
Bezirksrathauses an der Duisburger Straße 213 ein. Thorsten Fischer hält
einen spannenden Vortrag über die Entstehung und Entwicklung des
Dichterviertels in Obermarxloh.


Noch vor dem Ersten Weltkrieg entstand für die Bergleute der Schachtanlage
Friedrich Thyssen in Obermarxloh ein Arbeiterquartier, das bis heute von der
Geschichte des Ruhrgebiets erzählt: das Dichterviertel. Die größte
Duisburger Arbeitersiedlung besitzt eine dichte Blockrandbebauung mit
großen Innenhöfen und früheren Nutzgartenflächen.
Bereits in seinen Anfängen war das Viertel durch Zuwanderung geprägt. Es
galt zudem als „rotes Viertel“, in dem gestreikt und Widerstand in der NS-Zeit
geleistet wurde.
Der Vortrag führt in die Entwicklung Obermarxlohs und Hamborns im Zeichen
von Kohle, Stahl und Zuwanderung ein und fragt, wie Arbeit und Alltag in
Bergarbeitersiedlungen miteinander verwoben waren. Was bedeutete eine
Werkswohnung für die dort lebenden Familien? Und was erzählt das
Dichterviertel heute über Wandel, Zusammenhalt und das industriekulturelle
Erbe Hamborns? Thorsten Fischer wirft einen historischen Blick auf ein
Quartier, in dem sich große Industriegeschichte und alltägliches Wohnen auf
besondere Weise begegnen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht
notwendig. Barrierefreiheit ist sichergestellt. Weitere Informationen gibt es bei
Frau Keutel telefonisch unter 0203 283-987894 oder per E-Mail an
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