In Duisburg Marxloh steht ein „Social Sofa“
In Marxloh ist es etwas bunter geworden: Das Quartiersmanagement „Stark
im Norden“ hat gemeinsam mit verschiedenen Projektbeteiligten und
Netzwerkpartnern das Marxloher „Social Sofa“ eingeweiht. Zahlreiche
Akteurinnen und Akteure aus dem Stadtteil nutzten bereits die Gelegenheit,
um das neue Sofa zu bewundern oder einen Plausch zu halten.
Mit dem „Social Sofa“ ist ein neuer nachbarschaftlicher Begegnungsort im
Stadtteil entstanden. Die farbenfrohe Bank ist mit Mosaiksteinchen liebevoll
gestaltet worden und steht auf der Höhe des Gebäudes an der Kaiser-
Friedrich-Straße 25, direkt gegenüber vom Stadtteilbüro in Marxloh.
Die Idee für das Projekt hatte der Hamborner Mosaikkünstler Ulrich
Schmöckel-Spano, der das Konzept des „Social Sofa“ bei der
niederländischen Schauspielerin und Kabarettistin Karin Bruers vor ein paar
Jahren entdeckte. Er war sofort fasziniert von der Idee dahinter, einen
niedrigschwelligen Ort im Stadtteil zu schaffen, der zur Begegnung einlädt.
Die Motive, die Planung und das Bekleben der Steine wurden gemeinsam mit
Jugendlichen, die an berufsvorbereitenden Maßnahmen der Duisburger
Werkkiste teilgenommen haben, umgesetzt.
Das Quartiersmanagement von „Stark im Norden“ in Marxloh unterstützte das
Projekt, indem es die Projektbeteiligten zusammenbrachte und koordinierte
sowie bei der Finanzierung des Projektes Kontakte vermittelte.
Alle Marxloherinnen und Marxloher sind eingeladen, auf dem „Social Sofa“
Platz zu nehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Das
Quartiersmanagement „Stark im Norden“ Marxloh steht an diesem
besonderen Ort auch gerne für Gespräche zum Modellvorhaben zur
Verfügung. Sprechzeiten sind dienstags von 10 Uhr bis 13 Uhr und mittwochs
von 15 Uhr bis 18 Uhr.
