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Digitalisierung: Duisburg verbessert sich im Smart City Index 2026 um zwölf Plätze

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Die Stadt Duisburg hat sich im Smart City Index 2026 des Digitalverbands
Bitkom deutlich verbessert und erreicht mit 76,4 Punkten Rang 35 unter den
deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Gegenüber dem
Vorjahr bedeutet dies einen Sprung um zwölf Plätze. Damit bestätigt die Stadt
ihren Kurs bei der digitalen Transformation und baut ihre Stärken weiter aus.


Für Stadtdirektor und Digitalisierungsdezernent Martin Murrack ist das
Ergebnis eine Bestätigung der bisherigen Digitalisierungsstrategie: „Platz 35
im Smart City Index 2026 ist ein positives Signal für Duisburg. Die Ergebnisse
zeigen, dass wir insbesondere bei digitaler Verwaltung, Mobilität und
datengetriebener Stadtentwicklung gut aufgestellt sind. Gleichzeitig sehen
wir, in welchen Bereichen wir noch stärker werden müssen. Unser Anspruch
ist es, die Digitalisierung konsequent zum Nutzen der Bürgerinnen und
Bürger, der Wirtschaft und der gesamten Stadtgesellschaft weiter
voranzutreiben.“
Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt, dass die
Platzierung allein nur bedingt aussagekräftig ist:
Jahr Platz
2026 35
2025 47
2024 35
2023 47
2022 41
2021 37
2020 19
2019 33
Zwar erreichte Duisburg 2020 mit Rang 19 seine bislang beste Platzierung,
jedoch hat sich der Wettbewerb zwischen den deutschen Großstädten
seitdem deutlich verschärft. Bitkom weist darauf hin, dass die
Durchschnittswerte kontinuierlich steigen und die Abstände zwischen den
Städten immer kleiner werden. Städte müssen daher nicht nur Fortschritte
erzielen, sondern sich oftmals schneller entwickeln als ihre Wettbewerber,
um ihre Position im Ranking zu verbessern.
Duisburg hat seine Digitalisierung in den vergangenen Jahren kontinuierlich
vorangetrieben und konnte sich 2026 wieder deutlich verbessern. Die
Platzierung zeigt deshalb weniger einen Stillstand als vielmehr die hohe
Dynamik im bundesweiten Vergleich.
Duisburg gehört im Smart City Index 2026 zum oberen Mittelfeld der
deutschen Großstädte und überzeugt insbesondere durch seine digitale
Verwaltung und moderne Mobilitätsangebote.
Mit 84,6 Punkten in der Verwaltung und 84,8 Punkten im Bereich Mobilität
zählen diese beiden Handlungsfelder zu den klaren Stärken der Stadt.
Besonders gute Bewertungen erzielt Duisburg bei digitalen
Verwaltungsleistungen, Online-Services, Bürgeranliegen, Serviceportalen,
intelligentem Verkehrsmanagement, multimodalen Mobilitätsangeboten

sowie bei Open Data und digitalen Geodatenplattformen. Auch bei der 5G-
Versorgung erreicht Duisburg Höchstwerte.

Die Ergebnisse zeigen, dass die Investitionen in digitale Infrastruktur,
moderne Verwaltungsangebote und smarte Mobilitätslösungen Wirkung
entfalten und die Lebensqualität sowie die Standortattraktivität nachhaltig
stärken.
Trotz der positiven Entwicklung sieht die Stadt weiterhin Handlungsbedarf.
Die größten Entwicklungspotenziale liegen im Bereich Energie und Umwelt,
der mit 64,3 Punkten den schwächsten Themenbereich im Duisburger
Gesamtergebnis darstellt. Darüber hinaus besteht weiteres
Verbesserungspotenzial beim Glasfaserausbau, bei der Ladeinfrastruktur für

Elektromobilität sowie bei der Stärkung des Innovations- und Start-up-
Ökosystems.

Gerade diese Themen gewinnen im Wettbewerb der Smart Citys zunehmend
an Bedeutung und werden maßgeblich darüber entscheiden, ob Duisburg
künftig dauerhaft den Sprung in die Spitzengruppe der digitalsten Großstädte
Deutschlands schaffen kann.
„Die Verbesserung im Smart City Index bestätigt, dass wir auf dem richtigen
Weg sind. Gleichzeitig ist sie Ansporn, den eingeschlagenen Kurs
konsequent fortzusetzen. Unser Ziel bleibt es, Duisburg als digitalen,
nachhaltigen und lebenswerten Standort konsequent weiterzuentwickeln“, so
Martin Murrack.