Vortrag in Duisburg Hamborn: Marxloh während der NS-Zeit
Der Heimatverein Hamborn lädt zum Vortrag „Marxloh in den Jahren 1933
bis 1945 – Leben während der NS-Zeit in Schlagzeilen“ am Mittwoch, 16.
September, um 17.30 Uhr in die Bezirksverwaltung Hamborn an der
Duisburger Straße 213 ein.
Der Vortrag von Michael Voith geht ausgewählten Aspekten wie
Umbenennungen von Straßen, Kinderlandverschickung, Kinolandschaft und
den Auswirkungen des „totalen Krieges" während des Dritten Reiches in
Marxloh nach.
Die zwölfjährige Terrorherrschaft des sogenannten
„tausendjährigen Reichs" hinterließ auch im Hamborner Stadtteil Marxloh
tiefe Spuren. So wurde das vielfältige jüdische Leben, das sich besonders in
der Zeit der Weimarer Republik rege entwickelt hatte, von den
Nationalsozialisten vollständig ausgelöscht. Durch Propaganda und Kontrolle
bestimmte die NS-Diktatur auch den Alltag der gesamten Bevölkerung, die
ab 1939 mit den zunehmenden Belastungen durch die Kriegsereignisse leben
musste.
Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung wird empfohlen. Rückfragen beantwortet
Kerstin Keutel per Mail an
telefonisch unter 0203 283-987894.
