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„ToleranzRäume“ kommen nach Duisburg: Ausstellungscontainer für Respekt, Vielfalt und Demokratie

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Toleranz braucht Raum – und diesen Raum bekommt sie jetzt in Duisburg.
Vom 19. bis 23. September macht die bundesweit tourende Ausstellung
„ToleranzRäume“ Station im Duisburger Innenhafen. Der farbenfrohe
Ausstellungscontainer wird am neuen „Platz der Kinderrechte“ stehen und
lädt dazu ein, über Toleranz, Respekt und demokratisches Zusammenleben
nachzudenken. Der Eintritt ist frei.
Ein besonderer Termin ist der Sonntag, 20. September: Zum Familienfest
anlässlich des Weltkindertages wird der neue „Platz der Kinderrechte“
feierlich eröffnet. Damit treffen zwei zentrale Themen aufeinander: die Rechte
und Bedürfnisse von Kindern und die Frage, wie eine Gesellschaft von
morgen miteinander umgehen möchte.
Die „ToleranzRäume“ setzen angesichts zunehmend rauer gesellschaftlicher
Debatten auf Dialog und Perspektivwechsel. Die Ausstellung möchte nicht
belehren, sondern dazu anregen, die eigene Haltung zu hinterfragen und
unterschiedliche Meinungen und Lebensentwürfe auszuhalten. Toleranz
bedeutet nicht, alles hinnehmen zu müssen. Nicht jede Position muss toleriert
werden. Die Grundrechte bilden den Rahmen des demokratischen
Zusammenlebens und markieren zugleich klare Grenzen.


Die Ausstellung stellt den Bezug zum täglichen Leben her – etwa in Familie,
Schule, Beruf, Verein oder im öffentlichen Raum. Besucherinnen und
Besucher sind eingeladen, darüber nachzudenken, welchen eigenen Beitrag
sie zu mehr Respekt und Toleranz leisten können. Das Konzept stößt
bundesweit auf großes Interesse: In den vergangenen zwei Jahren haben
mehr als 300.000 Menschen an 75 Orten die „ToleranzRäume“ besucht. Fünf
Container sind derzeit bundesweit unterwegs. Ergänzt wird die Ausstellung
durch Veranstaltungen und Diskussionen zu Toleranz, Respekt und
gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Gefördert werden die „ToleranzRäume“ vom Deutschen Bundestag.
Organisiert wird das Projekt vom gemeinnützigen Verein Toleranz-Tunnel
e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA
e.V.) und der Universität Bielefeld.
Mit dem neuen „Platz der Kinderrechte“ wurde für die Ausstellung ein
besonderer Ort gewählt. Gerade rund um den Weltkindertag stellt sich die
Frage, in welcher Gesellschaft Kinder und Jugendliche aufwachsen sollen.
Der Platz soll ein Ort sein, an dem Kinderrechte sichtbar werden und
Begegnung möglich ist. Die „ToleranzRäume“ ergänzen diesen Gedanken
um eine weitere Perspektive: Eine Gesellschaft, die Kinderrechte ernst
nimmt, braucht auch Respekt, Offenheit und die Bereitschaft, Unterschiede
auszuhalten.
Mehr Infos: https://www.toleranzraeume.org/