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Olympia-Bewerbung: DOSB entscheidet sich gegen KölnRheinRuhr

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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat sich heute für München als
deutschen Bewerber um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036,
2040 oder 2044 entschieden.
Die gemeinsame Bewerbung von KölnRheinRuhr, an der auch Duisburg
beteiligt war, wird damit nicht in die internationale Bewerbungsphase gehen.
Oberbürgermeister Sören Link erklärt zur Entscheidung des DOSB: „Ich
gratuliere München zur Entscheidung des DOSB.

Natürlich hätten wir uns für
Duisburg und KölnRheinRuhr ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber unsere
Stadt hat gezeigt, dass wir mit international erprobten Sportstätten beste
Voraussetzungen für Wettkämpfe auf höchstem Niveau bieten. Und die
Duisburgerinnen und Duisburger haben mit ihrem deutlichen Votum für
Olympia ein starkes Zeichen gesetzt: für den Sport, für unsere Stadt und für
die Bereitschaft, Gäste aus aller Welt bei uns willkommen zu heißen.“
Duisburg hatte sich mit drei Wettkampfstätten und insgesamt sechs
olympischen und paralympischen Sportarten in das gemeinsame
Bewerbungskonzept eingebracht. Auf der Regattabahn im Sportpark

Duisburg waren die olympischen Wettbewerbe im Rudern und Kanu-
Rennsport sowie die paralympischen Wettbewerbe im Para-Rudern und

Para-Kanu vorgesehen. Der Landschaftspark Duisburg-Nord war als
Austragungsort für die Wasserballwettbewerbe eingeplant. In der
Schauinsland-Reisen-Arena sollten die olympischen Wettbewerbe im
Sportklettern mit den Disziplinen Boulder, Lead und Speed stattfinden.
Beim Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 hatten sich rund 73 Prozent der
abstimmenden Duisburgerinnen und Duisburger für eine Beteiligung ihrer
Stadt an der gemeinsamen Olympia-Bewerbung ausgesprochen.
Auch ohne den Zuschlag des DOSB bleibt Duisburg ein etablierter Standort
für nationale und internationale Sportveranstaltungen. Unter anderem verfügt
die Stadt mit der Regattabahn, dem Landschaftspark Duisburg-Nord und der
Schauinsland-Reisen-Arena über Sportstätten, die bereits bei zahlreichen
Großveranstaltungen ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt haben. Die
Stadt Duisburg wird gemeinsam mit DuisburgSport und den beteiligten
Partnern weiterhin daran arbeiten, den Sportstandort zu stärken und
nationale sowie internationale Sportveranstaltungen nach Duisburg zu holen.