Zum Hauptinhalt springen

Duisburg, Beginn der Vortragsreihe „Stadtgeschichte donnerstags“: Von der Spätantike zur Pfalzgründung

Pin It

Das Stadtarchiv lädt in Kooperation mit der Mercator-Gesellschaft von
Oktober bis Februar an neun Donnerstagen zu thematisch
abwechslungsreichen Vorträgen über die Duisburger Stadtgeschichte ein.
Forschende präsentieren ihre neuesten Ergebnisse und eröffnen spannende
Perspektiven auf die Vergangenheit unserer Stadt. Das Spektrum reicht von
der spätantiken Siedlungslandschaft über die Tausendjahrfeier in Duisburg
1925 bis zur beruflichen Situation der Stahlarbeiter in den 1980er-Jahren.


Am 22. Oktober beginnt der Archäologe Johannes Reller um 18.15 Uhr mit
einem Blick auf die Entwicklung des heutigen Stadtgebiets von der Spätantike
über die Merowingerzeit bis hin zum Ende der Karolingerzeit und der
Pfalzgründung. Anhand von knapp 300 ausgewählten archäologischen
Maßnahmen der vergangenen 200 Jahre, neuen naturwissenschaftlichen
Datierungen sowie der Auswertung von Funden und Befunden zeichnet der
Vortrag ein Bild der frühmittelalterlichen Siedlungsstruktur in Duisburg.
Im Fokus stehen dabei die Frage nach der Entstehung von Zentralorten, die
Rolle des Rheins als Verkehrs- und Handelsweg sowie Spuren von Eliten,
frühem Fernhandel und der Veränderung von Bestattungssitten.
Veranstaltungsort für alle Vorträge der Reihe „Stadtgeschichte donnerstags“
ist die „DenkStätte“ im Gebäude des Stadtarchivs am Karmelplatz 5 am
Innenhafen. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht
erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf maximal 60 Personen
beschränkt.