Steuerfahnderin Birgit Orths berichtet am Sonntag, 28. September, um 15
Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum, Johannes-Corputius-Platz 1
am Duisburger Innenhafen, aus ihrem beruflichen Alltag. Bei einer Lesung
mit Gespräch öffnet die Autorin, die seit über zwanzig Jahren bei der
Steuerfahndung tätig und seit 2015 Mitglied einer Sondereinheit des
Landeskriminalamts NRW ist, ein Fenster in eine Welt, die sonst im
Verborgenen bleibt.
Ob Clan-Kriminalität, Cum-Ex-Deals oder Steuerhinterziehung im großen Stil
– Orths hat sie alle verfolgt. Sie kennt die Mechanismen, die Milliarden
verschieben, und die Grauzonen, in denen Täter und Täterinnen agieren. Ihre
Arbeit ist spannend, hochbrisant – und manchmal auch gefährlich.
Im Gespräch berichtet sie von spektakulären Fällen, von der Mühsal der
Ermittlungen und davon, wie schwer es ist, wenn Verwaltungen an ihre
Grenzen stoßen.
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